News Bild Das Bistum Regensburg trauert um Dompropst Prälat Anton Wilhelm

Das Bistum Regensburg trauert um Dompropst Prälat Anton Wilhelm

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Am Freitagmorgen, dem 15. Juni 2018, um 6:12 Uhr verstarb nach kurzer schwerer Krankheit Dompropst Prälat Anton Wilhelm. Das Bistum Regensburg trauert um ihn.

Die Aussegnung fand am Freitagnachmittag in der Kapelle des Caritaskrankenhauses St. Josef statt. Am Donnerstag, dem 21. Juni 2018, wird um 17:30 Uhr ein Sterberosenkranz im Hohen Dom St. Peter zu Regensburg gebetet.

Das Pontifikalrequiem findet am Freitag, dem 22. Juni 2018, um 15:00 Uhr im Hohen Dom St. Peter zu Regensburg statt. Ab 14:25 Uhr wird dort der Sterberosenkranz gebetet.

Die Beisetzung erfolgt anschließend in der Grablege des Domkapitels auf dem Unteren katholischen Friedhof (Alfons-Auer-Straße 1).

Statt Blumen und Kränzen bitten wir im Sinne des Verstorbenen um Spenden für die Palliativ- und Hospizarbeit des Diözesancaritasverbandes Regensburg unter dem Stichwort "Dompropst Wilhelm" (Spendenkonto bei der Liga Regensburg: IBAN: DE21 7509 0300 0001 1000 17).

Hier können Sie die vollständige Todesanzeige des Bistums Regensburg für Dompropst Prälat Anton Wilhelm nachlesen, die am Samstag dem 16.06., in den Tageszeitungen erschien.

 

Dompropst Prälat Anton Wilhelm (1948-2018)

In großer Ergebenheit und festem Glauben an Jesus Christus, den Gekreuzigten und Auferstandenen, hat am 15. Juni 2018 unser Dompropst Prälat Anton Wilhelm sein irdisches Leben nach kurzer schwerer Krankheit in die Hände des himmlischen Vaters zurückgegeben.

In seinen knapp 70 Lebensjahren hat er 42 Jahre als Priester der Kirche treu und gewissenhaft gedient.

Am 18. Oktober 1948 in Münchsmünster geboren, trat er nach dem Besuch des Bischöflichen Studienseminars Obermünster und dem Abitur am Albertus-Magnus-Gymnasium in Regensburg 1970 in das Priesterseminar ein und empfing am 26. Juni 1976 im Hohen Dom St. Peter die Priesterweihe.

Sein erster Einsatz führte ihn für fünf Jahre als Kaplan in die Pfarrei Landshut-St. Wolfgang, wo er nach dem Tod des Pfarrers im letzten Jahr auch die Administration innehatte. Anschließend wechselte er 1981 als Pfarrer nach Ergoldsbach.

Von dort berief ihn Bischof Manfred Müller 1986 zum Regens des Priesterseminars und übertrug ihm die Sorge für die theologische und geistliche Ausbildung der künftigen Priester. Elf Weihekurse führte er in dieser Zeit zum Weihealtar.

1997 erfolgte seine Ernennung zum Domkapitular mit dem neugeschaffenen Aufgabenbereich "Pastorale Dienste - Bildung", dem damals auch die Katholische Erwachsenenbildung im Bistum zugeordnet war. In dieser Aufgabe hat der Verstorbene wertvolle Aufbauarbeit geleistet und die Gruppe der pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einer tragenden Säule in der Pastoral der Diözese geformt.

Darüber hinaus brachte er sich im Kuratorium der Theologischen Fortbildung Freising, im Prüfungsausschuss der Kath.-Theol. Fakultät Regensburg, im Verwaltungsrat der Brauerei Bischofshof, im Spitalrat und nicht zuletzt im Stiftungsrat der Regensburger Domspatzen mit seiner Kompetenz und seinem gesunden Urteil ein.

2013 wählte ihn das Domkapitel zum Domdekan. 2016 übertrug ihm Bischof Rudolf das freigewordene Amt des Dompropstes, das er verantwortungsbewusst mit viel Schwung und in kollegialem Geist antrat. Mit großer innerer Klarheit ging er auf den Tod zu und gab allen, die ihn in seinen letzten Wochen erleben durften, ein Beispiel an Gelassenheit und Glaubensstärke.