News Bild Bischof Voderholzer trifft Vertreter des Diözesankomitees im Kloster Strahlfeld

Bischof Voderholzer trifft Vertreter des Diözesankomitees im Kloster Strahlfeld

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Zur Frühjahrsvollversammlung des Diözesankomitees der Katholiken im Bistum Regensburg, die am 1. und 2. März 2013 im Kloster Strahlfeld stattfand, konnte der Vorsitzende Philipp Graf Lerchenfeld erstmals den neuen Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer begrüßen. Bischof Voderholzer bedankte sich auch bei diesem Gremium für die freundliche und herzliche Aufnahme im Bistum. Er wies außerdem auf sein Hirtenwort vom 2. Fastensonntag hin, in der er sich um die Sonntagskultur sorgte. „Aber da renne ich ja beim Diözesankomitee offene Türen ein“, meinte der Bischof und verwies auf die Broschüre „... da fahren wir am Sonntag hin“, die vom Diözesankomitee herausgegeben wurde und als Hilfe für eine sinnvolle Sonntagsgestaltung gedacht sei. Er freue sich auf weitere Projekte, wobei das nächste der Katholikentag sei, der im nächsten Jahr in Regensburg stattfinde. Bei einer Vorstellungsrunde wurde die Vielfalt der Verbände im Bistum Regensburg sichtbar, die tatkräftig und engagiert sowohl das Glaubensleben fördern als auch gesellschaftspolitisch einbringen. Am Rande der Vollversammlung fand Bischof Rudolf auch Zeit für ein kurzes Treffen mit den Missionsdominikanerinnen im Kloster Strahlfeld, die den Bischof über ihre Gemeinschaft informierten.

Inhaltlicher Themenschwerpunkt der Vollversammlung war das „Familienbild in der heutigen Zeit“, zu dem Consuelo Gräfin Ballestrem sowohl statistische Zahlen vortragen als auch auf die gesellschaftliche Bedeutung der traditionellen Familie hinweisen konnte. Die Familien seien verschiedenen Interessen, wie z.B. des Staates oder des Marktes ausgesetzt. In der Politik würden oft nur die Familientransfers gesehen, dabei gehe es nur darum, die Frauen möglichst schnell wieder an den Arbeitsplatz zu bringen. Aber auch die Familienzeit bringe zusätzliche Kompetenzen, die der Wirtschaft von Nutzen seien. Im Gendermainstreaming sei eine Mütterfeindlichkeit festzustellen, die von der totalen Machbarkeit des Menschen ausgehe. Sie plädiere deshalb für Familienbeauftragte auf allen Ebenen, die sich für die Belange der Familien einsetzten.

Außerdem wurde in der Vollversammlung auf Antrag von BDKJ, CAJ, DPSG, J-GCL, Kolpingjugend und PSG beschlossen, dass das Diözesankomitee den Mitgliedsverbänden und Institutionen im Bistum Regensburg empfiehlt, verstärkt auf eine Bewirtschaftung in sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit zu setzen. Konkret wurde z.B. empfohlen, auf langlebige und energieeffiziente Geräte zu setzen.