Gruppenfoto vieler Priester in Zivilkleidung bei guten Wetter auf einem Hof

Bischof Voderholzer bei Fortbildung für Priester der Weihejahrgänge 1992–2002

Franz-von-Assisi-Gedenkjahr für die pastorale Arbeit nutzen


Werdenfels/Regensburg, 5. März 2026

Zum 800. Todestag des heiligen Franziskus von Assisi rief Bischof Dr. Rudolf Voderholzer dazu auf, das Gedenkjahr auch in den Pfarrgemeinden aufzugreifen. Anlass war eine Fortbildung für Priester der Weihejahrgänge 1992 bis 2002 im Haus Werdenfels.

Rund 40 Priester aus der Diözese nahmen an dem Treffen teil. In einem geistlichen Impuls erinnerte der Bischof daran, dass der Auftrag des heiligen Franziskus zum „Neuaufbau der Kirche“ auch heute nichts von seiner Aktualität verloren habe.

Dabei ging er auch auf die Bedeutung franziskanischer Spiritualität ein. Anhand mehrerer Kreuzdarstellungen – vom Kreuz von San Damiano bis zum Isenheimer Altar – zeigte er den Wandel der Kreuzsymbolik vom 12. bis zum 16. Jahrhundert auf und deutete die Bilder auch im historischen Kontext, etwa im Blick auf den damals verbreiteten Antoniusbrand.

Der Bischof ermutigte die Priester, das Gedenkjahr in Liturgie, Katechese und Erwachsenenbildung aufzugreifen und so die franziskanische Spiritualität neu ins Gespräch zu bringen.

Den Abschluss der Fortbildung bildete eine gemeinsame Eucharistiefeier mit Prof. Dr. Christoph Binninger, Direktor des Bischöflichen Studiums Rudolphinum. Mit Blick auf das Evangelium vom reichen Mann und dem armen Lazarus rief Bischof Voderholzer dazu auf, für hungernde Menschen zu beten und das Anliegen einer gerechteren Verteilung der Güter wachzuhalten.

 

Text und Fotos: Markus Bauer

(SG)



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