News Bild Bischof Rudolf Voderholzer segnete in Pentling die Wallfahrtswerkstatt der Regensburger Diözesanfußwallfahrt

Bischof Rudolf Voderholzer segnete in Pentling die Wallfahrtswerkstatt der Regensburger Diözesanfußwallfahrt

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Am Freitagnachmittag trafen sich in Hölkering, einem Ortsteil der Papst-Gemeinde Pentling, zahlreiche Pilgerinnen und Pilger der Regensburger Diözesanfußwallfahrt nach Altötting zur Segnung der neueingerichteten Wallfahrtswerkstatt. Pilgerführer Bernhard Meiler konnte neben Bischof Rudolf Voderholzer auch die Bürgermeisterin von Pentling, Barbara Wilhelm, Polizeioberrat Michael Danninger vom Polizeipräsidium Oberpfalz und zahlreiche aktive Altötting-Pilger willkommen heißen.

 

Vor der Segnungsfeier konnte sich Bischof Rudolf vom hohen technischen Standard der neuerrichteten Wallfahrtswerkstatt einen Eindruck machen, die unter maßgeblicher Leitung von Inventarverwalter Erwin Hopfensberger aus Pentling in unzähligen Arbeitsstunden ehrenamtlich gebaut und eingerichtet wurde. Seit 1830 pilgert die Regensburger Diözesanfußwallfahrt schon ununterbrochen nach Altötting zur Schwarzen Madonna. Damit das Gebet der Pilger auch ein gemeinschaftliches ist, wird seit vielen Jahrzehnten eine große Lautsprecheranlage bei der dreitägigen Fußwallfahrt mitgeführt. Diese bedarf der Wartung und Lagerung, was eben in der Wallfahrtswerkstatt geschieht. Auch das "rollende Pilgerbüro", ein umgebauter Bauwagen, das die Wallfahrt begleitet, hat dort seinen Platz.

"Sie zeigen uns, was christliche Identität ist"

 

Mit diesen Worten bedankte sich Bischof Rudolf Voderholzer in seiner Ansprache sowohl bei den Verantwortlichen der Regensburger Diözesanfußwallfahrt als auch bei den zahlreichen Pilgern. Im Blick auf die großen Flüchtlingsscharen, die tagtäglich bei uns in Deutschland ankommen, hob er hervor, dass eine Integration nur dann gelingen könne, wenn wir auch eine Identität hätten. Sorge mache ihm nicht ein zu starker Islam, sondern ein zu schwaches Christentum, das von Glaubensschwäche und Glaubensverdunstung gezeichnet sei. Unser Glaube müsse für die Flüchtlinge erlebbar sein, so z. B. bei den christlichen Feiertagen. Es müsse klar sein, worum es an Weihnachten gehe, was wir da feiern. Er sprach allen Verantwortlichen noch einmal seinen von ganzem Herzen kommenden Dank aus und bat die Pilger: "Nehmen Sie die großen Anliegen unseres Volkes mit auf die nächste Wallfahrt".

 

Nach der kirchlichen Segnungsfeier wurde verschiedene Mitglieder der Pilgerleitung noch für ihren Einsatz geehrt. So konnte Bischof Rudolf Walter Fuchs sen., dem "Vater des Wallfahrtsfunks", noch ein nachträgliches Geschenk zum 80. Geburtstag überreichen und er selbst erhielt einen Schal vom Pilgerführer Bernhard Meiler überreicht, den er dann auch gleich anlegte. Bevor sich die Regensburger Diözesanfußwallfahrt 2016 am Donnerstag vor Pfingsten zum 187. Mal wieder auf den Weg nach Altötting machen wird, ist noch einiges zu tun. All das ist möglich, durch den ehrenamtlichen Einsatz so vieler. Informationen findet man unter www.regensburger-fusswallfahrt.de