News Bild Bischof Rudolf Voderholzer feiert Sonntagsgottesdienst mit der Pfarrei Hl. Dreifaltigkeit in Regensburg-Steinweg

Bischof Rudolf Voderholzer feiert Sonntagsgottesdienst mit der Pfarrei Hl. Dreifaltigkeit in Regensburg-Steinweg

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„Hinein ins Bistum und hinauf auf den Dreifaltigkeitsberg“, unter diesem Motto stand für Bischof Dr. Rudolf Voderholzer der 2. Fastensonntag. Bei seinem Besuch in der Pfarrei Hl. Dreifaltigkeit in Regensburg-Steinweg traf er eine bis auf den letzten Platz besetze Kirche und eine lebendige Pfarrgemeinde an, die ihrem Bischof einen herzlichen Empfang bereiteten. Genauso herzlich waren auch die Willkommensworte von BGR Albert Walbrun, Pfarradministrator der Pfarreiengemeinschaft Hl. Dreifaltigkeit und St. Nikolaus Winzer. So manches Mal, so berichtete der Bischof, mache er einen Spaziergang hinauf zum Dreifaltigkeitsberg, „die Terrasse Regensburgs“, blicke auf die Stadt und bete dort für sie und das Bistum. Heute sei er gekommen, um mit der ganzen Pfarrei den Sonntag zu feiern. Konzelebrant war auch Prälat Dr. Max Hopfner vom „Heimatverein Statt am Hoff“, der sich um die Würdigung der Pfarrkirche als Sühnekirche und das Gedenken an die Pestopfer von 1713 besonders verdient gemacht hat. Ihrer wurde auch in dieser Messe gedacht. Dies geschehe nicht aus Nostalgie, so der Bischof, sondern aus christlicher Solidarität.

 

„Eltern und Großeltern sind die ersten Evangelisten im Leben der Kinder“

Mit diesem Satz krönte Bischof Dr. Rudolf Voderholzer die Dankesworte in seiner Predigt an all jene in der Pfarrei, die den Glauben an den Dreifaltigen Gott leben und zu den Menschen bringen, angefangen vom Pfarrer und dem Gemeindereferenten über die Ehrenamtlichen in Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung, die Ministranten und Kirchenmusiker bis hin zu den kirchlichen Vereinen und Verbänden. Zuvor hatte er im Blick auf das Matthäusevangelium von der Verklärung Christi auf dem Berg Tabor den Dreifaltigkeitsberg mit diesem verglichen. Jesus hole auch uns heute am Sonntag heraus aus dem Alltäglichen, gebe uns die Möglichkeit, in der Sonntagsliturgie die Dinge des Himmels zu hören und zu betrachten. „Liebe Stoawegara“, so Bischof Rudolf zur Gemeinde im Regensburger Stadtteil Steinweg, „die Pflege einer guten Sonntagskultur liegt mir sehr am Herzen“. Lassen auch wir uns jeden Sonntag aufs Neue verklären - innerlich verwandeln - und uns neue Perspektiven für den weiteren Lebensweg geben. Mit der herzlichen Einladung zum nahenden 99. Katholikentag unter dem Motto „Mit Christus Brücken bauen“ schloss er seine Predigt.

 

Weltkirche auf dem Dreifaltigkeitsberg

Zur Gabenbereitung brachten Kinder und Jugendliche nicht nur Brot und Wein in einer Prozession zum Altar sondern auch einen Willkommensstrauss für den Bischof und verschiedene Dinge, die Wünsche symbolisieren sollten. So brachten z.B. zwei junge Männer eine Rolle Draht, damit die Jugend immer einen guten Draht zu Gott habe. Die ganz kleinen Messbesucher hatten die Gelegenheit, an einem Tisch vor der Kommunionbank zu malen. „Haltet nur ja alle genau im Bild fest was ihr heute in der Messe erlebt“, so hatte der Bischof die Kleinen eingeladen. Kirchenmusikalisch bot die Pfarrei alles auf, was zum klingenden Gotteslob bereit stand: den Kirchen- und Kinderchor sowie ein Instrumentalensemble aus Studierenden der Ostbayerischen-Technischen Hochschule, das auch beim kommenden Katholikentag im Einsatz sein wird. Chor und Ensemble standen unter der Leitung von Joseph Wassawa aus Uganda, der in Regensburg Kirchenmusik studierte. „Himbisa Mukama“, so klang es zum Danklied am Schluss des Pontifikalamtes, ein Lied in einer der vielen Landessprachen Ugandas, das vom Chor eindrucksvoll intoniert wurde und die Gemeinde in Rhythmus versetzte. Im Anschluss traf man sich am Fuße des Dreifaltigkeitsberges im Pfarrzentrum zu einer Begegnung mit Bischof Rudolf. Der kleine Valentin, der bereits beim Einzug vom Bischof gesegnet worden war, bekam nun auch noch sein Erinnerungsfoto, ein großer Tag für den kleinen Valentin und für die ganze Gemeinde Hl. Dreifaltigkeit in Regensburg-Steinweg.