News Bild Bischof Rudolf in Schorndorf: „Sich in der Adventszeit innerlich renovieren!“

Bischof Rudolf in Schorndorf: „Sich in der Adventszeit innerlich renovieren!“

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Am 2. Advent besuchte Bischof Dr. Rudolf Voderholzer die Schorndorfer Pfarrei „Maria Immaculata“. Anlass der Pastoralreise war der Abschluss der Kirchenrenovierung und die Nachfeier des 250jährigen Kirchenjubiläums. In seiner Predigt forderte Bischof Rudolf dazu auf, „sich in der Adventszeit innerlich bereit zu machen, sich innerlich zu renovieren, so wie sie ihre Kirche renoviert haben“.

 

Der Messias braucht keinen Komfort

In seiner freien Festpredigt verwies Bischof Rudolf eingangs auf wichtige Staatsbesuche im weltlichen Bereich, die schon Wochen und Monate vorher immens viel Aufwand erfordern, um dem hohen Gast den besten Eindruck zu vermitteln. „Für den hohen Gast wird alles getan, damit er gut ankommen kann“. Mit dem Ankommen war der Bezug zur Adventszeit hergestellt, in der sich die Christenheit auf die Ankunft des Messias vorbereitet. Über die Geschichte hinweg hätten immer wieder Propheten die Ankunft angekündigt und das Volk Israel auf die Zukunft ausgerichtet, „auf den Kommenden hin“. Der letzte dieser Propheten sei Johannes der Täufer gewesen, der an diesem zweiten Adventssonntag im Markus-Evangelium zum Tragen kommt, in der Wüste auftritt und Umkehr sowie Taufe zur Verklärung der Sünden verkündigt.

Mit Liebe auf die frohe Botschaft vorbereiten

Der kommende Messias brauche keinen Komfort, werde stattdessen auf Stroh gebettet sein. Die Ankunft des Gottes Sohnes setze vielmehr voraus, „dass da Menschen sind, die ihn erwarten.“ Wichtig sei, sich auf die Botschaft vorzubereiten, sich einzustimmen auf Liebe, auf Erbarmen, auf Anbetung und Verherrlichung Gottes. Dies gehe nicht von selbst, für die Umkehr müssten die Herzen bereit sein und auf das Wesentliche im Leben blicken, etwa auf die Not der anderen. Leider würden viele den ankommenden Herrn übersehen, an ihm vorbeileben und ihn nicht erkennen. „Das ist aber nicht zum Schaden für den Kommenden“, so Bischof Rudolf, „sondern ein Unglück für den, der den Kommenden übersieht“.



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