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Zur Neuigkeit
Bischof besuchte die Komödie „Millionär auf Probe“ des Theaterkreises
Zwischen Tricks und wahren Werten
Regensburg, 1. Mai 2026
„Ich bin ein Fan des Theaterkreises“, bekannte Bischof Dr. Rudolf Voderholzer. Wann immer es sein Terminplan erlaube, besuche er die Vorstellungen. Am ersten Maifeiertag sah er das neueste Stück des Theaterkeises der Dompfarrei im ausverkauften Saal der katholischen Hochschulgemeinde Regensburg. „Millionär auf Probe“ beleuchtet humorvoll Familienbeziehungen, Geld und Liebe.
Gabriele Becke verfasste die Komödie in drei Akten. Elfriede Wipplinger übertrug sie ins Bayerische. In der Verwechslungskomödie spielen insgesamt zehn Personen mit, fünf Frauen und fünf Männer. Im Zentrum steht die resolute und geizige Rosi, die Familie und Geld herrisch kontrolliert. Der Familienbetrieb läuft, aber Rosi achtet streng auf die Einnahmen. Daniela Fuchs überzeugte und amüsierte das Publikum als Rosi. Nur Opa Hans mit Neigung zum Glücksspiel tanzt im Stück nicht nach ihrer Pfeife, arbeitet mit einigen Tricks und sorgt am Ende genau damit für Familienfrieden.
Hans Heyder spielt nicht nur die männliche Hauptrolle des Opa Hans perfekt und mit leidenschaftlicher Spielfreude. Er ist zudem im Berufsalltag als Domaufsicht tätig und kennt die Regensburger Kathedrale St. Peter sowie die Dompfarrei bestens.
Der Theaterkreis der Dompfarrei blickt auf eine lange Tradition zurück. Erste Laien-Schauspieler probten und spielten ab 1950 zunächst im Obermünstersaal und dann im Saal des Pfarrheims der Dompfarrei. In seiner heutigen Form existiert der Theaterkreis seit fast 50 Jahren und umfasst über 40 Mitglieder. Die stehen nicht nur auf, sondern auch hinter der Bühne und sorgen für einen reibungslosen Ablauf. Derzeit finden die Aufführungen im Saal der katholischen Hochschulgemeinde statt. Die Gruppe bringt jedes Jahr mindestens ein Stück auf die Bühne und zieht damit eine breite und gewachsene Fangemeinde an. Ebenso gewinnt der Theaterkreis stets neue Zuschauer hinzu. Die Erlöse aus den Aufführungen spenden die Akteure jedes Jahr für soziale Zwecke. Im vergangenen Jahr gingen die Einnahmen unter anderem an die Kirchenstiftung St. Ulrich.
„Zuletzt war ich vor drei Jahren hier“, erinnerte sich Bischof Rudolf Voderholzer. Er werde stets vom Theaterkreis eingeladen und freue sich über diese Aufmerksamkeit. Er sei grundsätzlich kulturell interessiert, besuche sehr gerne auch das Regensburger Stadttheater, das bald zum Staatstheater erhoben wird, so Bischof Rudolf. Ebenso sehe er sich sehr gerne die Aufführungen der Theatergrupe in der JVA Straubing an. „Die machen das gut!“, würdigte er das Engagement. Nur aktuell sei ihm das leider nicht möglich gewesen wegen seiner gleichzeitigen Delegationsreise mit missio München nach Madagaskar.
Text und Fotos: Claudia Erdenreich
(jas)








