News Bild „Auf die Liebe Gottes könnt Ihr euch verlassen“

„Auf die Liebe Gottes könnt Ihr euch verlassen“

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(pdr) Die Faszination des Glaubens haben am Samstag über 1000 Teilnehmer gemeinsam mit Bischof Gerhard Ludwig beim 21. Weltjugendtag in der Diözese Regensburg erlebt. Stark geprägt war das Festival mit den Erinnerungen an den Weltjugendtag 2005 in Köln sowie der Vorfreude auf den Besuch von Papst Benedikt XVI. am 12. September in Regensburg. Den vielen jungen Pilgern aus allen Teilen der Diözese gab das Kolpinghaus eine gute Anlaufstelle. Hier fand auch die große Eröffnungsfeier mit Bischof Gerhard Ludwig statt. Er freute sich, dass so viele gekommen sind und lud gleich ein zur großen Papstmesse am 12. September. „Wir wollen unserem Heiligen Vater bei diesem internationalen Fest des Glaubens zeigen, dass es in Regensburg auch eine junge Kirche gibt“, betonte der Bischof. Natürlich seien Senioren, Familien, Jugendliche und Kinder gleichermaßen eingeladen, weil sie alle zur Kirche gehören.
„Dieses wunderbar gestaltete Kreuz wird jetzt gesegnet und uns von nun an bei allen diözesanen Jugendveranstaltungen begleiten“ erläuterte Bischof Gerhard Ludwig und zeigte den Jugendlichen das neue Vortragskreuz, das demnächst seinen Pilgerweg durch die Diözese antritt und vor allem die Jugend auf den Papstbesuch vorbereiten hilft und zum Kommen einlädt. Auch das extra für den Papstbesuch komponierte und getextete Lied wurde vorgestellt: „Ich geh mit Jesus“ von Jürgen Zach. Jugendpfarrer Thomas Pinzer verteilte anschließend die einzelnen Workshops. Und schon begannen die Jugendlichen, auf den Spuren der Heiligen zu wandeln. Einen Einblick in das Leben und Wirken des Heiligen Emmeram, Bischof von Regensburg zeigte Generalvikar Michael Fuchs. Ob weitere ehemalige Bischöfe wie Albertus Magnus, Wolfgang und Erhard von Regensburg, der Apostel Jakob, die Ordensgründerin Theresia Gerhardinger oder Domprediger Dr. Johann Maier: zu allen Stätten machten sich Jugendliche mit ihren Gruppenleitern auf den Weg. Speziell für die Firmlinge wurde eine Domführung geboten. Schicksalsorte konnten beim „Lebendigen Kreuzweg“ oder beim „Document“ auf dem Neupfarrplatz nachgespürt werden. Unter der Rubrik „Entschieden leben“ hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich über Liebe, Partnerschaft, Sexualität, die Freiwilligendienste, ein Jahr für Gott an der Seite der Armen und Kleinen in aller Welt, über die Berufungspastoral, über die Firmung oder auch über Gebet und Anbetung näher zu informieren. Für alle die Kreatives und Bewegung lieben, gab es das Trommeln, Singen, Basteln, Sport und Spiel. Auch der Austausch der Erfahrungen und Erinnerungen an den Weltjugendtag kam nicht zu kurz. Parallel zu diesen Veranstaltungen bestand die Möglichkeit der stillen Anbetung in der Karmelitenkirche. Zu einer „Holy Hour“ in der Alten Kapelle versammelten sich am späten Nachmittag alle Teilnehmer gemeinsam mit Bischof Gerhard Ludwig. „Euer Leben auf Christus bauen, sein Wort mit Freude aufnehmen, seine Lehren in die Tat umsetzen – das, junge Leute des dritten Jahrtausends, soll euer Programm sein“ lautete die Botschaft von Papst Benedikt XVI. in seiner Botschaft zu diesem Weltjugendtag, die hier von der „Jugend 2000“ vorgetragen wurde. Mehrere Priester boten die Gelegenheit zum Bußsakrament. Anbetungslieder und Gebete sowie Stille Zeit vor dem Allerheiligsten wechselten sich ab. Nach dem eucharistischen Segen und der Palmweihe zogen alle gemeinsam mit ihren Palmwedeln von der Alten Kapelle zum Dom. „Diese Eucharistiefeier ist der Höhepunkt des Weltjugendtages“ sagte Bischof Gerhard Ludwig. Den Jugendlichen erläuterte er den äußeren Ablauf der Eucharistiefeier und betonte: „Die Liebe Gottes ist uns in jeder heiligen Messe unmittelbar zugewandt“. Dabei hätten die Gläubigen auch Anteil an der Auferstehung Jesu Christi. „Die Liebe Gottes ist etwas, auf das wir uns ganz fest verlassen können“, so der Bischof.
Das neue Kreuz, das die Jugend von nun an begleiten solle, stelle die ganze Welt und jeden Menschen dar mit all seinen Höhen und Tiefen. „Und vom Kreuz geht die Liebe Gottes aus“ resümierte der Bischof und zeigte auf das integrierte Herz: „Deus caritas est – Gott ist die Liebe“. Abschließend ermunterte Bischof Gerhard Ludwig die Jugendlichen, in die Welt hinauszugehen und Jesus zu bezeugen, Andere aus dem Glauben heraus zu ermutigen und Orientierung zu geben. „So können wir Christen zum Segen für andere werden“.