Dekenatskonferenz Amberg-Sulzbach

Amberg-Sulzbach: Konferenz zur Vernetzung im Dekanat

„Was ist der Mehrwert?“


Poppenricht / Regensburg, 17. Februar 2026

Das Dekanat Amberg-Sulzbach geht neue Wege und setzt auf mehr Miteinander und Zusammenwirken innerhalb des Dekanats. Veranstaltet wurde jetzt eine Konferenz, die Dekan Thomas Helm zusammen mit einer Vorbereitungsgruppe geplant hatte. Darin vertreten waren die Gemeindereferentin Katharina Laurer von der Pfarrgemeinde Herz Jesu / St. Marien in Sulzbach-Rosenberg, die Gemeindereferentin Regina Probst von der Pfarrgemeinde St. Michael in Poppenricht sowie Prodekan Pfarrer Josef Irlbacher von der Pfarrei Hl. Dreifaltigkeit in Amberg. Herausgekommen sind die Kernfragen: „Was ist der Mehrwert der Vernetzung im Dekanat?“ und  „Was bringt mir das Dekanat für meine Arbeit vor Ort in der Pfarrei?“

Katharina Laurer – nicht nur Gemeindereferentin, sondern auch kirchliche Organisationsberaterin – übernahm souverän die Anleitung und danach auch die Moderation der Konferenz. Als wichtigstes Ziel gab sie aus, die Meinungen und Erfahrungen der (Welt)Priester, Diakone, Pastoralen Mitarbeiter in der Seelsorge und kategorealen Stellen zu hören. Ziel der Konferenz sollte es sein, einen Raum zu schaffen, in dem alle frei und ehrlich sprechen würden.

Jede Person der unterschiedlichen anwesenden Gruppe bekam die Möglichkeit, für einige Minuten zu sprechen, während die anderen aufmerksam zuhörten. Danach folgten Minuten der Stille, um das Gehörte nachwirken zu lassen. In einer abschließenden Runde kamen alle Teilnehmer ins Gespräch und tauschten sich über das aus, was sie gehört und worüber sie in der Stille nachgedacht haben. Damit begann auch die Diskussion, deren Ergebnisse die einzelnen Gruppen auf Karten festhielten.

Es lohnt, einige der erarbeiteten Fragen aus der Diskussion festzuhalten. Was sollten wir mehr machen? Was sollten wir weniger machen? Womit wollten wir anfangen? Womit sollten wir aufhören? Was sollten wir beibehalten? Worüber sollten wir uns noch ausführlicher austauschen, wie verständigen, wie beraten? Die einzelnen Punkte wurden auf Flipcharts sichtbar gemacht und vorgestellt.

Viele wertvolle Anregungen für die Dekanatsarbeit sind erarbeitet worden. Jede einzlene Anregung möchte sich Dekan Thomas Helm nun in einer kleinen Arbeitsgemeinschaft nochmals anschauen. Dort soll überlegt werden, wie – ausdrücklich von diesen Ergebnissen ausgehend – die Dekanatskonferenzen weiterentwickelt werden könnten. Ziel ist es, den echten Mehrwert des Dekanats für die Arbeit in den Pfarreien und kategorealen Stellen herauszuarbeiten.

Für viele war diese Konferenz das erste Mal, dass sie so offen mit Kollegen auch aus anderen Berufsgruppen ins Gespräch kamen. Dekan Thomas Helm freute sich über diese gewinnbringende Veranstaltung. Für ihn ist klar: „Das Prinzip der Synodalität im Sinne eines echten und wertschätzenden Zuhörens auf Augenhöhe, sowie eines wohlwollenden Verstehenwollens des anderen in seinem Denken und seiner Sichtweise, die sich von der eigenen unterscheidet, ist ein großer Mehrwert für die Gesprächs- und Debattenkultur in unserer Kirche. In diesem Sinne wollen wir auch unsere Dekanatskonferenzen weiterentwickeln, dass sie einen echten Mehrwert für alle darstellen."

Text: Regina Probst

(sig)



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