News Bild Altarkonsekration durch Bischof Rudolf in der Pfarrkirche Altheim

Altarkonsekration durch Bischof Rudolf in der Pfarrkirche Altheim

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Für die Pfarrei Altheim (Landkreis Landshut) und auch für den Regensburger Diözesanbischof Rudolf Voderholzer wird der fünfte Sonntag im Jahreskreis unvergessen bleiben. Als herausragendes Ereignis in der Geschichte der Pfarrkirche Sankt Peter wurde die umfassend restaurierte und mit großem Respekt vor ihrer langen Geschichte sanierte Kirche wieder ihrer Bestimmung übergeben und der neue Altar geweiht. Und diese Altarweihe war erst die zweite Altarkonsekration von Bischof Rudolf, der die Gläubigen im Gotteshaus ermunterte „Lieben Sie Ihre Kirche“ und sie einlud, als eifrige Beter, die beste und sicherste Alarmanlage für ihre Kirche zu sein.

Ein langer Zug von Vereinen mit ihren Fahnen und zahlreichen Ministranten führte Bischof Rudolf mit den Konzelebranten zur Pfarrkirche. Dort hatten die Erstkommunionkinder herzliche Begrüßungsworte mit Blumen, Liedern und einem Fotobuch über ihre Pfarrkirche parat und der Bischof meldete sich hocherfreut und spontan für eine Kirchenführung durch die jüngsten Pfarreimitglieder am Nachmittag an. Pfarrer Wolfgang Hierl zeigte bei seinem Willkommen im Gotteshaus auf das Fresko mit den Jüngern, die als Nachfolger Christi hineingehen in die Welt. So gehe der Bischof seit über einem Jahr hinein in das Bistum und an diesem Tag hinein in die Pfarrei Altheim. Im Wortgottesdienst wurde das Wasser im neuen Taufbrunnen gesegnet und die Gläubigen erneuerten ihr Taufversprechen. Anschließend folgte die Segnung des neuen Ambo und erstmals wurden von hier aus die Worte der Heiligen Schrift verkündet. Bei seiner Predigt erläuterte Bischof Rudolf das Schriftwort „Ihr seid das Salz der Erde und das Licht der Welt“. Beide seien nicht für sich selber da, sondern würden ihr Wesen entfalten, indem sie sich verschenken. Salz sei durch nichts zu ersetzen betonte der Bischof und schlug damit die Brücke zu den Gläubigen: „Wenn Ihr Christen nicht richtige Christen seid, wer soll dann Dienst tun in der Welt? Ihr seid unersetzlich“. Eindringlich ermunterte er seine Zuhörer, den lebendigen Gott durch das Glaubenszeugnis in der Gesellschaft gegenwärtig sein zu lassen.  

Bereits eingangs hatte Bischof Rudolf die Gläubigen eingeladen, „Augen und auch die Augen des Herzens weit aufzumachen“ für die reichen Rituale einer Altarweihe. Sie begann mit der Allerheiligenlitanei, der Beisetzung der Reliquien der vom Heiligen Bischof Wolfgang, der Heiligen Anna Schäffer und des Seligen Papst Johannes Paul II. und führte über die Besprengung des Altares mit Weihwasser, der Salbung des Altares mit Chrisam, dem Verbrennen von Weihrauch auf dem Altar zur Erinnerung der fünf Wundmale Jesu, dem feierlichen Weihegebet schließlich zum Säubern und Eindecken des Altares mit dem festlichen Anzünden der Altarleuchter. „Dieser Altar sei die Mitte unseres Lobens und Dankens, bis wir am Ende der Zeit die Freuden der ewigen Heimat erlangen“ hieß es im Weihegebet. Dieses Weihegebet, die Segnung mit Weihwasser, die Salbung mit Chrisam und das Verbrennen von Weihrauch auf dem Altar wiesen hin auf die Bedeutung des Ortes, an dem sich die Geheimnisse der Erlösung vollziehen.