News Bild "Abschied auf Zeit" vom Domkreuzgang bis 2020

"Abschied auf Zeit" vom Domkreuzgang bis 2020

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Am vergangenen Sonntag, 19. April 2015, nahmen rund 1000 Menschen einen "Abschied auf Zeit" vom Domkreuzgang. Es war die letzte Gelegenheit, eines der hochrangigsten Einzeldenkmäler der Stadt noch einmal in Augenschein zu nehmen, bevor ab Mai 2015 eine auf fünf Jahre angelegte Sanierung beginnt.

Ein Team von Domführerinnen stand fünf Stunden ununterbrochen Rede und Antwort und erklärte Wissenswertes zum Domkreuzgang. „Das habe ich ja noch nie gesehen!“ und  „Hier war ich noch nie!“ – das waren die meistgehörten Sätze an diesem Tag, bei dem auch Türen geöffnet wurden, die sonst verschlossen sind. Staunend entdeckten die Besucher so die „Kapelle der Verlassenheit“ sowie die „Michaelskapelle“.

Um den „Abschiedsschmerz“ etwas abzumildern, lud die Staatliche Dombauhütte in einen Biergarten ein. Mit einem Wandelkonzert eines Posaunen-Quartetts unter Leitung von Helmut Schätz konnte man auch akustisch Abschied nehmen, bis schließlich um 18 Uhr Baudirektor Hans Weber vom Staatlichen Bauamt und Dompropst Dr. Wilhelm Gegenfurtner gemeinsam den Domkreuzgang verschlossen.

Eine Bildergalerie sowie Informationen zur beginnenden Sanierung sind unter www.domplatz-5.de abrufbar.