News Bild 5. Jahrestag der Bischofsweihe – Pontifikalvesper mit Bischof Rudolf Voderholzer

5. Jahrestag der Bischofsweihe – Pontifikalvesper mit Bischof Rudolf Voderholzer

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Vor fünf Jahren, am 26. Januar 2013, weihte Reinhard Kardinal Marx Dr. Rudolf Voderholzer im Regensburger Dom St. Peter mit Handauflegung zum 78. Bischof von Regensburg. Am kommenden Sonntag, dem 21. Januar 2018 feiert Bischof Rudolf zusammen mit Weihbischof Dr. Josef Graf und Domdekan Johann Neumüller anlässlich des 5. Jahrestages in der Kathedrale St. Peter eine Pontifikalvesper. Im Anschluss ehrt Bischof Voderholzer in einer Feierstunde verdiente Priester und Laien. Zur Mitfeier der Vesper um 15 Uhr sind alle Gläubigen recht herzlich eingeladen. Die Regensburger Domspatzen unter der Leitung von Karl-Heinz Liebl gestalten die Feier musikalisch, Domorganist Dr. Franz-Josef Stoiber spielt an der Orgel.

 

Die wichtigsten und schönsten Ereignisse als Bischof von Regensburg finden Sie in der Bildergalerie "5 Jahre Bischof Voderholzer".

 

Hören Sie außerdem das ausführliche Interview, das Bischof Rudolf Voderholzer zum fünften Jahrestag seiner Bischofsweihe der Katholischen Rundfunkredaktion des Bistums Regensburg gegeben hat! Die Fragen stellte Claudia Bresky.

 

Wichtige Zitate und Aussprüche von Bischof Rudolf finden Sie ebenfalls auf dieser Seite.

„Auch und gerade der Bischof bleibt Diener“: Zitate und Aussprüche von Bischof Rudolf Voderholzer

Christlicher Glaube, Ehe und Familie, Gender, Integration, Sterbehilfe, Vaterunser: Bischof Dr. Rudolf Voderholzer hat sich im Laufe der Jahre zu höchst unterschiedlichen Fragen in Kirche und Gesellschaft geäußert.

Lesen Sie hier eine ausführliche Auswahl an Zitaten und Aussprüchen des Regensburger Oberhirten vom Zeitpunkt seiner Ernennung zum Diözesanbischof Ende 2012  bis in die jüngste Gegenwart.

 

2012/2013

„Ich bitte Sie, dass Sie sich vor allem von mir erwarten, dass ich Ihnen ein solcher Bischof werde, wie es die Nikolauslegende lehrt: Einer, der das Ohr an den Lippen seines Herrn hat und gerade so zugleich die Sorgen und Nöte der ihm Anvertrauten kennt.“ (Grußwort des ernannten Bischofs Prof. Dr. Rudolf Voderholzer im Hohen Dom zu Regensburg am 20. Dezember 2012)

„Natürlich ist es gut, wenn ein Bischof organisieren und verwalten kann, wenn er Bücher schreiben und ansprechend predigen kann. Das Wichtigste freilich auch für einen Bischof heute wird immer sein müssen, dass er der erste Beter seines Bistums ist. Dass in ihm eine Sehnsucht brennt nach der Gegenwart Christi in seiner Kirche und dass er so ein guter Hirte wird.“ (Grußwort im Hohen Dom zu Regensburg am 20. Dezember 2012)

„Auch und gerade der Bischof bleibt Diener.“ (Grußwort in der Pfarrkirche St. Andreas in Parsberg am 20. Dezember 2012)

„Während die Fische ihrem Lebensraum entrissen werden, werden wir Menschen durch die Taufe im Wasser und im Heiligen Geist in das wahre und ewige Leben eingetaucht und zum neuen Leben geboren.“ (Grußwort in der Pfarrkirche St. Andreas in Parsberg am 20. Dezember 2012)

„Ich bin bereit, als Ihr neuer Bischof voranzugehen, als erster Beter und als erster Glaubensbote. Aber ich brauche Euch, ich brauche Sie alle. Ohne Euch geht es nicht.“ (Worte des neu geweihten Bischofs Dr. Rudolf Voderholzer am Ende der Weiheliturgie am 26. Januar 2013)

„Wer seine Her-Kunft in Christus sieht, der wird auch die Zu-Kunft gestalten können.“ (Worte am Ende der Weiheliturgie am 26. Januar 2013)

„Glauben heißt: GOTT groß zu schreiben, IHN groß sein zu lassen.“ (Worte am Ende der Weiheliturgie am 26. Januar 2013)

„Nicht etwa die Kirche ist das Licht der Völker, sondern die Kirche ist das Volk aus den Völkern, das von Christus erleuchtet wurde.“ (Predigt zum Fest „Darstellung des Herrn“ am 02. Februar 2013 in der Niedermünsterkirche zu Regensburg)

„Nirgendwo ist der Mensch so groß, als dort, wo er vor dem großen und heiligen Gott in die Knie geht.“ (Predigt bei der Pontifikalvesper zum Tag des Geweihten Lebens am 03. Februar 2013 im Hohen Dom zu Regensburg)

„Jeder Sonntag ist wie ein Ausflug auf den Berg der Verklärung, der uns aus dem mühseligen Grau des Alltags heraushebt und uns eintaucht in die Schönheit und den Glanz der Herrlichkeit Gottes.“ (Hirtenwort zur Österlichen Bußzeit 2013)

„Ich bitte Sie herzlich, in den Familien, in den Pfarrgemeinden, in den Gruppen und Verbänden um eine Verlebendigung der Sonntagskultur zu ringen und gegebenenfalls auch nach neuen Elementen einer zeitgemäßen Sonntagskultur Ausschau zu halten.“ (Hirtenwort zur Österlichen Bußzeit 2013)

„Die Auferweckung Jesu ist nicht die Wiederbelebung eines Leichnams, sondern der Durchbruch des endgültigen und unzerstörbaren Lebens.“ (Predigt in der Osternacht am 30. März 2013 im Dom St. Peter in Regensburg)

„Ostern heißt: Gott selbst verwandelt das Kreuz, ursprünglich Zeichen der Grausamkeit des Menschen, in das Zeichen der göttlichen Liebe.“ (Predigt in der Osternacht am 30. März 2013 im Dom St. Peter in Regensburg)

 

2014

„Der Mensch ist keine Maschine, die nach Belieben ein- oder ausgeschaltet werden kann.“ (aus dem Vortrag „Die menschliche Liebe im göttlichen Heilsplan“ (Johannes Paul II.) Zum Wert der kirchlichen Ehe- und Sexualmoral für den Menschen der Gegenwart“, 4. April 2014)

„Kinder sind bedeutsam für die Gesellschaft, für deren Atmosphäre und Lebendigkeit; sie sind bedeutsam für den einzelnen, der dadurch zu weiterer personaler Reifung gelangt, indem er hineinwächst in die Aufgaben und Möglichkeiten eines Vaters oder einer Mutter.“ (aus dem Vortrag „Die menschliche Liebe im göttlichen Heilsplan“ (Johannes Paul II.) Zum Wert der kirchlichen Ehe- und Sexualmoral für den Menschen der Gegenwart“, 4. April 2014)

„Die kirchliche Ehe- und Sexualmoral will den Menschen nicht durch unmenschliche Regeln knechten, sondern ihm dabei helfen, groß und heilig und so wirklich menschlich zu werden.“ (aus dem Vortrag „Die menschliche Liebe im göttlichen Heilsplan“ (Johannes Paul II.) Zum Wert der kirchlichen Ehe- und Sexualmoral für den Menschen der Gegenwart“, 4. April 2014)

„Christlicher Glaube ist zuerst eine Beziehung. Er besteht wesentlich in der Freundschaft zu Jesus von Nazareth, den die Jünger als den Gesalbten Gottes, eben als den Christus, er-kennen und be-kennen.“ (Statement bei der Eröffnung des Katholikentages am 28.05.2014)

„‚Gehen‘ heißt: ‚Nicht sitzen bleiben‘, allzu viele innerkirchliche „Sitzungen“ halten oder sich einsperren, auch nicht nur gebannt in die Luft starren, sondern gehen. Aufbruch ist angesagt!“ (Predigt beim Katholikentag, 29.05.2014)

„Dass das Evangelium von so kleinen Anfängen in Jerusalem her die Enden der Erde erreicht hat und heute Christen in Asien, Australien, Amerika, Afrika und in Europa ihren Glauben leben und das Wort Gottes verkünden, ist für mich allein schon ein überzeugender Hinweis dass ich diese Botschaft echt ist und ich ihr glauben darf.“ (Predigt beim Katholikentag, 29.05.2014)

„Das Recht auf begleiteten Suizid kann nicht mit dem Hinweis auf das Selbstbestimmungsrecht begründet werden, weil der Suizid das definitive Ende jeder Möglichkeit der Selbstbestimmung ist und sie somit aufhebt.“ (Predigt zur Debatte um Sterbehilfe am Wolfgangsfest 2014)

„Eine gesetzliche Regelung …, die … Angebote zur organisierten Hilfe zur Selbsttötung duldet, würde dazu führen, dass der Druck auf alle Alten, Schwerkranken und Pflegebedürftigen zunimmt, von derartigen Möglichkeiten doch auch Gebrauch zu machen und den Angehörigen nicht mehr lästig zu fallen.“ (Predigt zur Debatte um Sterbehilfe am Wolfgangsfest 2014)

 

2015

„Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, zu den schweren Lasten und den bedrückenden Erfahrungen des Bischofsamtes gehört die Konfrontation mit den Fällen sexuellen Missbrauchs durch Priester und kirchliche Mitarbeiter und die Fälle von körperlicher Gewalt, vor allem in der Einrichtung in Etterzhausen und Pielenhofen, die erst jüngst wieder in der Öffentlichkeit dargestellt wurden und viele Menschen auch über das Bistum hinaus tief betroffen gemacht haben und betroffen machen. Sie dürfen mir glauben: Es schmerzt mich und tut mir in der Seele weh: jeder einzelne Fall, hinter dem ja ein Mensch steht, eine Kinderseele in diesen Fällen, schwer gequält, oft für das Leben gezeichnet. Ich kann es nicht ungeschehen machen und die Betroffenen nur um Vergebung bitten.“ (Ansprache von Bischof Rudolf Voderholzer bei der Vesper anlässlich seines Weihejubiläums, 25. Januar 2015)

„Wenn Ihr der Meinung seid: „Die Kirche muss sich ändern!“, dann helft mir und der übrigen Kirche, die Zeichen der Zeit im Licht des Evangeliums zu deuten.“ (Hirtenwort zum Weltgebetstag um Geistliche Berufe 2015)

„Alle Getauften und Gefirmten haben auf ihre Weise Anteil am Hirtendienst und dürfen ihn in der Kraft des Geistes ausüben.“ (Hirtenwort zum Weltgebetstag um Geistliche Berufe 2015)

„Der Priester am Altar und in den vielen Bereichen seiner pastoralen Arbeit repräsentiert Christus als den Hirten, spricht und handelt in der Person Christi, des Hauptes seiner Kirche.“ (Hirtenwort zum Weltgebetstag um Geistliche Berufe 2015)

„Wer sich in den Erntedienst der Kirche stellt, der wird nicht ein Saison-Arbeiter für ein paar Wochen; wer sich in den Erntedienst der Kirche stellt, der bekommt eine Arbeitsgarantie bis zum Lebensende.“ (Hirtenwort zum Weltgebetstag um Geistliche Berufe 2015)

„Der Geist Gottes, er wirkt, aber er wirkt nicht ohne uns, ohne Menschen, die sich vom Geist Gottes führen und bewegen lassen.“ (Predigt zur Eröffnung der Renovabis-Pfingstaktion, 03. Mai 2015)

„Es ist das Schöne an der Kirche, dass wir in ihr eine große Familie sind, und zwar über alle Sprachgrenzen, über alle Landesgrenzen, sogar über die Diözesangrenzen hinweg. Ja, wir sind eine weltweite Familie! In der Kirche ist niemand fremd.“ (Predigt in der Pfarrkirche St. Georg in Hausen anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Pfarrkirche, 26. Juni 2015)

„Was ist den Deutschen heilig? Böse Zungen sagen: die beiden größten Religionsgemeinschaften in Deutschland seien mittlerweile der DFB, der Deutsche Fußballbund, und der ADAC, der Allgemeine deutsche Automobilclub; ich sage nur „heiligs Blechle“ – aber das sind natürlich böse Zungen.“ (Predigt zum Abschluss der Rosenkranzprozession in der Dominikanerkirche in Regensburg, 09. Oktober 2015)

„Die Integration, liebe Schwestern und Brüder, ist zuallererst eine Herausforderung für unsere eigene Identität. Nur ein Land mit starker eigener Glaubenssubstanz und kultureller Identität kann andere integrieren. Ich gestehe es offen und sage es immer wieder: Sorgen macht mir hier weniger eine möglicherweise drohende islamische Überfremdung, als vielmehr die eigene Lauheit, die abnehmende Glaubenssubstanz in unserem christlichen Abendland, das merkwürdigerweise dort am lautesten beschworen wird, wo Glaube und Kirche seit Generationen an den Rand gedrängt wurden.“ (Predigt zum Abschluss der Rosenkranzprozession in der Dominikanerkirche in Regensburg, 09. Oktober 2015)

„Unser Land ist aufgebaut und unsere Kultur ist geprägt worden von Menschen, denen heilig waren: Der Sonntag, die Bibel als Gottes Wort, die Ehe und alle Sakramente, die 10 Gebote, mit dem ersten voran: der Heiligung des Gottesnamens.“ (Predigt zum Abschluss der Rosenkranzprozession in der Dominikanerkirche in Regensburg, 09. Oktober 2015)

„Jeder, der sich für die Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern oder den Schutz der Menschenwürde einsetzt, hat mich an seiner Seite.“ („`Gender light´ gibt es nicht“: Predigt zum Hochfest des Hl. Wolfgang, am 31.Oktober 2015)

„Die Gendertheoretiker nützen das Gleichberechtigungsanliegen, um in der Gesellschaft ein Menschenbild einzuführen, das weit über das Anliegen der Gleichberechtigung hinausgeht und letztlich, paradoxerweise, zur Auflösung dessen führt, was geschützt werden soll, nämlich der je eigene Wert des Mannseins und des Frauseins.“ („`Gender light´ gibt es nicht“: Predigt zum Hochfest des Hl. Wolfgang, am 31.Oktober 2015)

„Gender läuft darauf hinaus, die Natur von Mann und Frau zu bestreiten und damit auch den Glauben an Gott, den guten Schöpfer auszuschließen.“ („`Gender light´ gibt es nicht“: Predigt zum Hochfest des Hl. Wolfgang, am 31.Oktober 2015)

„Der barmherzige Herr ist nahe. Seine Barmherzigkeit, seine Erlösungstat sind nicht ferne Geschichte, sondern sind Gegenwart und wollen wirksame Gegenwart werden auch in meinem und Deinem Leben.“ (Predigt zur Eröffnung des Heiligen Jahres und der Heiligen Pforte an der Karmelitenkirche, 3. Adventssonntag (Gaudete) 2015)

 

2016

„Wie bereits im vorigen Jahr, so bedrängt mich auch heuer in besonderer Weise das schwere Erbe in Gestalt von körperlicher aber auch sexueller Gewalt gegenüber Schülern vor allem in der Vorschule der Domspatzen in Etterzhausen und Pielenhofen, verschuldet von Priestern und anderen Mitarbeitern vor in der Regel schon mehreren Jahrzehnten, aber die Wunden sind tief eingegraben und brechen noch immer auf. … Die Zeitbedingtheit der Pädagogik, die hin und wieder verteidigend ins Feld geführt wird, rechtfertigt in keiner Weise die Exzesse körperlicher Züchtigung, wie wir sie beklagen müssen, und erst recht nicht die Fälle sexueller Gewalt, die zutage getreten sind!“ (Ansprache bei der Vesper anlässlich des 3. Jahrestages der Bischofsweihe am 24. Januar 2016)

„Ich habe die Gespräche mit Betroffenen (sexuellen Missbrauchs durch kirchliche Mitarbeiter) auch im vergangenen Jahr fortgesetzt und ich wiederhole mein Angebot an alle, mit ihnen zu reden, sie anzuhören und mich ihrem Leid zu stellen, wenn es ihnen hilft.“ (Ansprache bei der Vesper anlässlich des 3. Jahrestages der Bischofsweihe am 24. Januar 2016)

„Sakrament der Ehe, kirchliche Heirat heißt: Sich ganz bewusst der Prozession des Lebens mit Christus anschließen; heißt: mit der Kirche, mit den Aposteln, mit allen Christgläubigen auf Christus schauen und in seine Fußstapfen treten; heißt immer wieder sein Wort hören dürfen: Steh auf! Steh auf von der Bahre Deines Schmollwinkels! Steh auf aus dem Grab Deines Beleidigt-Seins! Steh auf aus dem Grab Deiner Wortlosigkeit und Enttäuschung! Lass Dir neu die Kraft der Vergebung schenken! Lass Dich neu aufrichten und in Treue zu Deinem Wort stehen!“ (Predigt zum Tag der Ehejubilare 2016)

"Die entscheidende Frage ist nicht, ob der Islam zu Deutschland gehört oder nicht. Die entscheidende Frage ist die Frage Jesu: Für wen haltet Ihr mich?" (Predigt zur Eröffnung der Wolfgangswoche 2016)

„Wir dürfen uns keinen Illusionen hingeben: Wir brauchen Evangelisierung! Wir Bischöfe würden unsere Hausaufgaben sträflich unverrichtet lassen, wenn wir nicht jetzt als allererste Aufgabe das Thema der Glaubensverkündigung – manche sprechen sogar von Neuevangelisierung – mit aller Energie und pastoralen Leidenschaft angehen würden.“ (Interview mit katholisch.de vom 20.09.2016)

„Wir brauchen brennende Menschen, vom Glauben erfüllte Zeugen. Wir brauchen Familien, die zeigen, wie man christlich lebt. Wir brauchen auch Heilige. Ohne die wird es nicht gehen und ist es noch nie gegangen in der Kirchengeschichte.“ (Interview mit katholisch.de vom 20.09.2016)

„Ich habe den Begriff "Laie" nicht so gern. Er ist diskriminierend und unangemessen. Deshalb spreche ich von Weltchristen, also von Frauen und Männern, die durch ihre Taufe und Firmung befähigt und berufen sind, in der Welt ihre Frau und ihren Mann zu stehen.“ (Interview mit katholisch.de vom 20.09.2016)

 

2017

Christenverfolgung ist Christusverfolgung.“ (Predigt beim Ökumenischen Versöhnungsgottesdienst, 13. März 2017)

„Christus lebt fort, ist gegenwärtig in dieser Welt durch die Kirche, die sein Leib ist.“ (Predigt beim Ökumenischen Versöhnungsgottesdienst, 13. März 2013)

„Eine Gemeindereferentin, eine Pastoralreferentin, eine Theologieprofessorin, eine Ordinariatsrätin, eine Leiterin des Diözesanmuseums oder des Diözesanarchives, geschweige denn eine Äbtissin oder Generaloberin einer Schwesternkongregation haben unvergleichlich größere Verantwortung und Gestaltungsmöglichkeiten, als eine „Diakonisse“ im historischen Sinn.“ (Stellungnahme zur jüngsten Debatte um den „Diakonat der Frau“, 28. März 2017)

„Liebe Mitchristen, angesichts der obigen Schilderungen kann ich nur in Demut um Entschuldigung bitten. Als Bischof der Kirche von Regensburg bitte ich anstelle der Täter, von denen die meisten verstorben sind, um Vergebung und bitte, dass diese Entschuldigung von den Betroffenen angenommen werde.“ (Hirtenwort zum „Domspatzenbericht“, 23. Juli 2017)

„Helfen Sie mit, dass alle, die in anderen kirchlichen Einrichtungen Opfer von Misshandlungen oder sexueller Gewalt geworden sind und die sich bislang nicht gemeldet haben, den Mut aufbringen, sich uns anzuvertrauen. Wir wollen, dass sie Anerkennung und Gerechtigkeit erfahren, und ihnen geholfen wird.“ (Hirtenwort zum „Domspatzenbericht“, 23. Juli 2017)

„Überall, wo wir das Evangelium durch Unaufmerksamkeit, Lieblosigkeit und Hartherzigkeit verdunkeln, sind wir aufgerufen, umzukehren und dem Herrn wieder Raum zu geben.“ (Statio zur Messfeier in Mindelstetten zum Anna-Schäffer-Gebetstag, 26. Juli 2017)

„Statt ständig an den Strukturen, auch und gerade den sakramentalen Strukturen der Kirche herumzumäkeln, statt die Botschaft des Evangeliums zu verdünnen und statt eine Light-Version von Jesus zu verkünden, ist Evangelisierung angesagt, eine Durchdringung der Gesellschaft mit dem Geist Jesu.“ (Statio zur Messfeier in Mindelstetten zum Anna-Schäffer-Gebetstag, 26. Juli 2017)

„Diese Rechte gelten für das Leben jeder menschlichen Person vom ersten Augenblick der Empfängnis bis zu ihrem letzten Atemzug, unabhängig davon, ob die betreffende Person den ästhetischen, ökonomischen oder sonstigen Erwartungen und Vorstellungen anderer oder der Gesellschaft entspricht. Jede menschliche Person ist ein Zweck an sich selbst, darf dementsprechend auch nicht anderen Interessen geopfert werden.“ (Predigt beim „Marsch für das Leben“,  16. September 2017)

„Wer in den Himmel spuckt, trifft sich selbst.“ (Predigt in der Christmette im Regensburger Dom, 24.12.2017)

„Das Vaterunser braucht keine neue Übersetzung. Es braucht Beterinnen und Beter, Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer, die sich an der Krippe neu als Kinder Gottes erfahren und täglich neu aus dieser Beziehung leben.“ (Predigt in der Christmette im Regensburger Dom, 24.12.2017)

 

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