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Zur Neuigkeit
Im Spannungsfeld von Reform und kirchlicher Einheit
Das Synodalitäts-Verständnis von Papst Franziskus im Licht der "Concilium-Communio-Spaltung"
Für Papst Franziskus gehörte die Synodalität zu den zentralen Leitbegriffen seines Pontifikats. Was verband er damit, wie soll die synodale Kirche aussehen?
Im Mittelpunkt des Vortrages von Dr. Gabriel Weiten steht die Frage, wie Papst Franziskus das Verhältnis von Beratung, kirchlicher Gemeinschaft und lehramtlicher Verantwortung versteht.
Dabei wird sein Verständnis von Synodalität vor dem Hintergrund einer theologischen Debatte betrachtet: der sogenannten „Concilium-Communio-Spaltung (George Weigel). Zur Beurteilung kann auf einen Disput zwischen Joseph Ratzinger und Hans Küng aus dem Jahr 1961 zurückgegriffen werden. Die unterschiedlichen Akzentsetzungen der beiden theologischen Strömungen bieten einen Zugang, um zentrale Aspekte des Synodalitäts-Verständnisses von Papst Franziskus genauer zu beleuchten.