Bild Am 3. Februar den BLASIUS-SEGEN empfangen: „Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheit und allem Bösen.“

Am 3. Februar den BLASIUS-SEGEN empfangen: „Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheit und allem Bösen.“

  • 03.
    Februar
    2036

Halsschmerzen? Stimmbandprobleme? Eine Mandelentzündung? Oder gar eine Fischgräte, die im oberen Teil der Speiseröhre steckenblieb? – Das kann alles ganz schön unangenehm werden. Und sehr schnell lebensgfährlich sein! Zu spüren bekam das auch ein Junge im 3. oder frühen 4. Jahrhundert. Der Überlieferung nach hatte er eine Fischgräte verschluckt und drohte zu ersticken. Seine Mutter brachte ihn so schnell es nur ging zu Blasius. Der war Arzt. Und er war Bischof von Sebaste, die damalige Hauptstadt der römischen Provinz Armenien. Durch sein Gebet und sein ärztliches Eingreifen mit Gottes Hilfe rettete Blasius dem Jungen das Leben.

Blasius, Bischof im späten römischen Reich, lebte vor der Zeit, in der sich das Christentum als Staatsreligion durchsetzen sollte. Und ihn sollte der ein gewaltsamer Tod ereilen. Nach einem grausamen Martyrium er wurde ausgepeitscht, mit eisernen Kämmen gemartert und in einen Teich geworfen, fand der armenische Bischof 316 den Martyrertod durch Enthauptung. Heute ist er ein bekannter Volksheiliger und zählt zu den 14 Nothelfern. Die Kirche gedenkt seiner am 3. Februar, an welchem am Ende der heiligen Messe der Blasiussegen gespendet wird: „Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheit und allem Bösen. Es segne dich Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.“

Titelfoto von © Joachim Schäfer - Ökumenisches Heiligenlexikon

Wie das genau funktioniert, erklärt Prälat Alois Möstl im Video: