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Zur Neuigkeit
Tag der Epilepsie 2026: Aktionstag rückt Aufklärung in den Fokus
Epilepsie geht alle an
Regensburg, 28. September 2026
Zum diesjährigen Tag der Epilepsie macht die Epilepsieberatung Regensburg der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e. V. (KJF) auf Unterstützung für von Epilepsie Betroffene, Angehörige und Fachkräfte aufmerksam. Der bundesweite Aktionstag, der in diesem Jahr sein 30-jähriges Jubiläum feiert, steht unter dem Motto „Epilepsie braucht Offenheit 1996 vs. 2026“. Im Rahmen des Tags der Epilepsie soll die Erkrankung mit all ihren Facetten in den Fokus der Öffentlichkeit rücken.
Die Epilepsie Beratung Regensburg wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, des Bezirks Oberpfalz und der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e. V. finanziert. Epilepsie gehört zu den häufigsten chronischen Erkrankungen des zentralen Nervensystems – rund 1 Prozent der allgemeinen Bevölkerung ist von Epilepsie betroffen. In der Oberpfalz leben rund 11.400 Personen mit einer Epilepsieerkrankung. Doch auch Angehörige, Arbeitgeber, Schulen, Kindergärten und andere Einrichtungen, die im Alltag mit Fragen rund um Anfälle, Sicherheit und Teilhabe konfrontiert sind, brauchen häufig Unterstützung.
Mehr als nur eine medizinische Diagnose
„Epilepsie ist nicht nur eine medizinische Diagnose. Für viele Betroffene beginnt die eigentliche Herausforderung im Alltag: Darf ich Auto fahren? Was bedeutet die Erkrankung für Schule, Ausbildung oder Beruf? Wie erkläre ich einen Anfall meinem Umfeld? Genau hier setzt Beratung an“, erklärt Laura Meier, Leiterin der Epilepsieberatung Regensburg. „Der Tag der Epilepsie ist deshalb ein wichtiger Anlass, um Wissen zu vermitteln und Hemmschwellen abzubauen.“ Die Epilepsieberatung Regensburg ist für Betroffene in der Oberpfalz zuständig und unterstützt Menschen mit Epilepsie, Angehörige und Ratsuchende bei persönlichen, familiären, schulischen und beruflichen Fragen. Darüber hinaus bietet die Beratungsstelle Schulungen für Fachkräfte sowie Gruppenangebote für Betroffene an.
Aufklärung als wichtiges Ziel
Ein weiteres Anliegen der Beratungsstelle liegt in der Aufklärung über die gesellschaftlich oftmals stiefmütterlich behandelte Erkrankung, denn noch immer bestehen Unsicherheiten und Vorurteile gegenüber Betroffenen. Viele Menschen wissen nicht, wie sie bei einem großen epileptischen Anfall richtig helfen können, andere reagieren aus Unwissen mit Abstand oder übertriebener Vorsicht. Für Betroffene kann das zu einer zusätzlichen Belastung führen, etwa, wenn sie aus Sorge vor Stigmatisierung nicht offen über ihre Erkrankung sprechen. „Aufklärung bedeutet nicht nur, medizinische Fakten zu erklären. Aufklärung bedeutet auch, Menschen zu ermutigen und ihr Umfeld handlungsfähig zu machen“, so Meier. „Wenn das soziale Umfeld des Betroffenen weiß, was im Ernstfall zu tun ist – und was nicht –, entsteht Sicherheit auf beiden Seiten. Das hilft den Betroffenen oft ganz unmittelbar.“
Die Epilepsieberatung Regensburg befindet sich in der Konrad-Adenauer-Allee 30 in Regensburg. Zusätzlich werden Beratungstermine im Rahmen der Außensprechtage in Amberg, Bad Kötzting, Cham und Weiden angeboten. Termine werden nach vorheriger Vereinbarung vergeben. Betroffene, Angehörige und Fachkräfte aus der Oberpfalz können sich telefonisch unter 0941 4092 685 oder per E-Mail an info(at)epilepsie-beratung-opf.de an die Beratungsstelle wenden. Weitere Informationen finden Sie unter www.epilepsie-beratung-opf.de.

Text: Laura Meier und Olga Arnstein
(kw)
Weitere Infos
Tag der Epilepsie
Die Zentralveranstaltung zum Tag der Epilepsie findet in Berlin statt und wird durch die Deutsche Epilepsievereinigung, dem Bundesverband der Epilepsie-Selbsthilfe, veranstaltet. Die Veranstaltung findet hybrid statt, sodass auch eine Online-Teilnahme möglich ist. Nähere Infos zum Programm finden Sie unter www.epilepsie-vereinigung.de.




