News Bild „Regensburger Stadtmission war Punktsieg für Katholische Kirche“ - Bischof Gerhard Ludwig Müller ehrt engagierte Priester, Ordensleute und Laien

„Regensburger Stadtmission war Punktsieg für Katholische Kirche“ - Bischof Gerhard Ludwig Müller ehrt engagierte Priester, Ordensleute und Laien

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Im Beisein von hunderten Gläubigen verlieh Bischof Gerhard Ludwig Müller vergangenen Sonntagabend bei einem feierlichen Festakt im Regensburger Kolpinghaus Päpstliche und Bischöfliche Ehrentitel an verdiente Kleriker und Laien. In seinem Grußwort betonte der Regensburger Bischof die hohe Bedeutung des Engagements der Laien und brachte seinen Dank über die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Priestern, Ordensleuten und engagierten Laien in der Diözese Regensburg zum Ausdruck:

“So wie die neue Domorgel sich durch die Vielfalt ihrer Klänge auszeichnet, so sind es die vielen engagierten Priester, Ordensleute und Laien, welche in ihrer Verschiedenheit die Grundmelodie der gelebten Kirche mitgestalten. In unserer Diözese Regensburg wird ein gutes und fruchtbares Zusammenwirken dieser drei Gruppen spürbar, die sich stets tatkräftig zur Seite stehen und sich so gegenseitig unterstützen. Sie sind es, die durch ihr Engagement im kulturellen, caritativem und sozialem Bereich das Leben in unserem Bistum gestalten und entscheidend mitprägen. Voller Überzeugung kann ich sagen: Das Leben in unserer Diözese ist geprägt von tausenden engagierten Laien, Priestern und Ordensleuten. Stellvertretend für die vielen tatkräftigen Menschen in unserem Bistum möchte ich heute einigen von ihnen besonders danken und dabei zum Ausdruck bringen, dass wir ihre Einsatzbereitschaft keineswegs als selbstverständlich erachten”.

Während der Ehrung mit Päpstlichen und Bischöflichen Ehrentiteln ließ es sich der Regensburger Oberhirte nicht nehmen, jedem einzelnen Geehrten mit einigen Worten ganz persönlich für seinen Einsatz zu danken. Mit der Verleihung der Wolfgangsmedaille brachte Bischof Gerhard Ludwig Müller dieses Jahr besonders seinen Dank für die Arbeit der Ordensleute im Bistum Regensburg zum Ausdruck:

“Was wäre unser Bistum Regensburg ohne unsere lieben Ordensschwestern? “, fragte der Bischof. “Sie sind es, die sich oftmals im Verborgenem aufopfern und damit viel Gutes tun und Großes leisten. Daher bete ich jeden Tag dafür, dass auch in der heutigen Zeit viele junge Mädchen dem Ruf des geweihten Lebens folgen mögen. Stellvertretend für die vielen tatkräftigen Ordensschwestern, möchte ich einige von ihnen heute besonders ehren.”

Die Wolfgangsmedaille aus der Hand des Bischofs erhielten:
Sr. M. Hiltrud Baumer, Generaloberin der Armen Franziskanerinnen von der Hl. Familie zu Mallersdorf,
Sr. Angelika Buchbinder, Generaloberin der Kongregation der Schwestern der Kath. Heimatmission von Unserer Lieben Frau in Regensburg,
Sr. M. Benedicta Döring, Oberin der Salesianerinnen in Pielenhofen,
Sr. Cäcilia Giesl, Oberin der Blauen Schwestern von der hl. Elisabeth; Klinik St. Hedwig in Regensburg ,
Sr. Anita Heimerl, Generaloberin der Franziskanerinnen von der Buße in Aiterhofen sowie Sr. Lucia Obieglo, Oberin der Elisabethinen im Kloster Azlburg, Straubing.

Zudem geehrt mit der Wolfgangsmedaille wurden:
Walter Alt, Direktor der Liga Bank Regensburg,
Wolfgang Brandl, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Regensburger Domspatzen sowie der
Ministerialbeauftragte für die Realschulen in der Oberpfalz, Ludwig Meier.

Ganz besonders freute ich Bischof Gerhard Ludwig Müller dem Ehepaar Gertraud und Walter Lutz aus Regensburg die Wolfgangsmedaille verleihen zu dürfen. Bereits im Mai, am “Tag der Ehejubilare”, hatte er sich beeindruckt von dem 65-jährigen Bestehen der Ehe, spontan dazu entschlossen, dem Jubelpaar die Wolfgangsmedaille zu verleihen. “Sie haben bewiesen, dass die Ehe kein Auslaufmodell ist, sondern beständig ist wie die Liebe Gottes. Dafür danke ich Ihnen herzlich”.

Mit der Überreichung der Johann-Michael-von-Sailer-Medaille dankte Bischof Gerhard Ludwig dieses Jahr den vielen motivierten Helfern, die durch ihren unermüdlichen Einsatz die Stadtmission Regensburg gestaltet und getragen hatten: “Die gesamte Stadtmission hätte nicht gelingen können, wenn sich nicht in den einzelnen Pfarreien ehrenamtliche Helfer und Mitarbeiter tatkräftig engagiert hätten. Sie haben durch ihren Einsatz die wunderbaren Tage im Mai mitgestaltet. Während der Stadtmission konnten wir zeigen, dass wir uns als Christen nicht in Nischen zurückziehen und verstecken müssen. Vielmehr konnten wir mit der Stadtmission ein erfolgreiches `Auswärtsspiel` geben, das letztendlich zum Punktsieg für die Kirche geführt hat. Exemplarisch für die vielen Helfer und Mitarbeiter möchte ich ihnen heute meinen Dank und meine Anerkennung zum Ausdruck bringen.”

Die Bischof-Johann-Michael-von-Sailer-Medaille erhielten:
Klaus-Dieter Bauch aus der Pfarrei Regensburg-Burgweinting,
Susanne Gerlach, Regensburg-St. Bonifaz,
Dr. Rainer Girg, Regensburg-St. Wolfgang,
Maria Schambeck, Regensburg-Dompfarrei sowie Hannelore Wankerl, Regensburg-Hl. Geist.

Überdies erhielten den Titel des Päpstlichen Ehrenprälats (Monsignore):
Regionaldekan Georg Englmeier aus Neukirchen, Regionaldekan Johannes Hofmann aus Neustadt a.d. Donau sowie
Diözesan-Jugendpfarrer Domvikar Thomas Pinzer.

Zum Bischöflich Geistlichen Rat wurden ernannt: P.Friedhelm Czinczoll OSFS, Direktor der Spätberufenenschule St. Josef Fockenfeld,
Pfarrer i.R. Josef Forster aus Mengkofen,
Pfarrer Ludwig Gradl aus Amberg,
Dr. Wolfgang Habbel, Pfarrer in Kirchdorf,
Pfarrer Helmut Heiserer, Direktor des Kinderzentrums St. Vincent,
Pfarrer Peter Kubis aus Regensburg,
Dekan Hans Maier aus Kelheim,
Bernhard Müller, Pfarrer in Grafenwöhr ,
Pfarrer Klaus Poitsch aus Regensburg,
Pfarrer Eugeniusz Pruszynski aus Dingolfing, sowie
Antony Soosai Soosaiah, Pfarradministrator in Neukirchen zu St. Christoph.

Bischof Gerhard Ludwig Müller dankte den Priestern für ihr Engagement auch in der Jugendarbeit: “Als Kirche wollen wir zum Ausdruck bringen, dass wir die Jugendlichen so wie sie sind annehmen. Gemeinsam wollen wir erkennen, was einige von ihnen in der heutigen Zeit von der Kirche fernhält und deutlich machen, das wir als Christen auf ihrer Seite stehen.