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Zur Neuigkeit
Person der Woche: Domkapitular Johann Ammer, Programmleitung PE 34
Bleibt die Kirche im Dorf?
Regensburg, 18. September 2026
Im Rahmen unserer Reihe „Person der Woche” stellen wir jede Woche interessante Persönlichkeiten aus dem Bistum Regensburg und darüber hinaus vor. Heute möchten wir einen Blick auf die Pastorale Entwicklung 2034 im legen. Weniger Priester, größere pastorale Räume und die Sorge um den Erhalt kirchlichen Lebens vor Ort. Mit dem Reformprozess PE34 stellt das Bistum Regensburg die Weichen für die Zukunft.
Doch was bedeutet das für die Gläubigen? Bleibt die Kirche im Dorf? Wer entscheidet über Pfarrheime und Kirchengebäude? Und werden die Pfarrer künftig noch genügend Zeit für die Menschen haben? Domkapitular Johann Ammer, Programmleitung der PE34, spricht im Interview über die Herausforderungen der Reform, die Rolle des Ehrenamtes und die Frage, wie Kirche auch im Jahr 2034 nahe bei den Menschen bleiben kann:
Was steckt hinter PE34 – und warum braucht das Bistum diese Reform überhaupt?
PE34 steht für „Pastorale Entwicklung 2034“ – und damit für weit mehr als eine Strukturreform. Es geht um die Frage: Wie kann Kirche auch in Zukunft nahe bei den Menschen sein und ihnen Räume für Glauben, Begegnung und Gemeinschaft eröffnen? Die gesellschaftlichen und kirchlichen Rahmenbedingungen haben sich verändert: Die Zahl der Priester und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird geringer, Lebenswelten verändern sich und auch die Formen, in denen Menschen Kirche erleben und sich engagieren, werden vielfältiger. PE34 reagiert darauf nicht mit einem einfachen „Weiter so“, aber auch nicht mit einem fertigen Plan, der von oben nach unten umgesetzt wird. Der Prozess setzt bewusst auf gemeinsames Hören, Wahrnehmen, Vernetzen und Erproben.
Dabei folgt PE34 einem klaren pastoralen Vorgehen, da nicht alle zeitgleich eingebunden werden können. Es braucht auch Geduld. Alle werden gesehen, schrittweise und sinnvoll:
1. Sichtbar machen, was bereits da ist
Am Anfang steht nicht die Frage: „Was müssen wir abschaffen?“, sondern: „Was trägt bereits?“ Was gibt es an lebendigem kirchlichem Leben? Welche Angebote, Initiativen, Projekte und Strukturen bewähren sich? Wo engagieren sich Menschen mit ihren Begabungen? Wo entstehen neue Formen von Kirche? PE34 will dieses Gute sichtbar machen, wertschätzen und miteinander in Verbindung bringen. Denn Zukunft entsteht nicht dadurch, dass man alles bisherige infrage stellt. Sie entsteht auch dadurch, dass man erkennt, was trägt – und darauf aufbaut.
2. Vernetzen und miteinander ins Gespräch kommen
Im zweiten Schritt geht es darum, stärker miteinander ins Gespräch zu kommen: zwischen Pfarreien und Dekanaten, zwischen unterschiedlichen pastoralen Arbeitsfeldern und kirchlichen Einrichtungen, zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen und mit weiteren Partnern. Dabei geht es nicht nur um organisatorische Abstimmung. Es geht darum, voneinander zu lernen, Gemeinsamkeiten zu entdecken und Kräfte zu bündeln. Gerade angesichts knapper werdender personeller Ressourcen wird es entscheidend sein, nicht nebeneinander, sondern stärker miteinander zu arbeiten.
3. In Pilotprojekten gemeinsam Zukunft erproben
PE34 will nicht alles theoretisch vorwegnehmen. Deshalb werden in den Pilotdekanaten konkrete Erfahrungen gesammelt. Was funktioniert tatsächlich? Was schafft neue Möglichkeiten? Wo braucht es Nachsteuerung? Welche Formen der Zusammenarbeit tragen? Ausprobieren, Erfahrungen sammeln, aus ihnen lernen und das Gelungene weiterentwickeln – das gehört ausdrücklich zum Weg von PE34. Damit wird pastorale Entwicklung zu einem gemeinsamen Lernprozess. Nicht alles muss von Anfang an perfekt sein. Entscheidend ist der Mut, Neues zu wagen, Erfahrungen ernst zu nehmen und daraus gemeinsam Konsequenzen zu ziehen.
Darum braucht es PE34. PE34 ist notwendig, weil sich die Bedingungen kirchlichen Lebens verändern. Aber die Antwort darauf soll nicht lauten: „Wir müssen mit weniger Menschen einfach mehr vom Alten machen.“ Das würde auf Dauer nur zu Überlastung führen. Die eigentliche Frage lautet: Wie können wir unsere Kräfte so einsetzen, dass auch künftig lebendige Glaubensgemeinschaften entstehen? Dafür braucht es neue Formen der Zusammenarbeit, eine stärkere Beteiligung von Haupt- und Ehrenamtlichen, die besonderen Fähigkeiten von Priestern, Diakonen und pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – und vor allem den Mut, gemeinsam neue Wege zu gehen.
PE34 versteht sich deshalb als geistlich-pastoralen Entwicklungsprozess: Wir machen sichtbar, was bereits trägt. Wir vernetzen, was zusammengehört. Wir erproben, was Zukunft eröffnen kann. Dabei stehen nicht Strukturen im Mittelpunkt, sondern die Menschen und der Glaube, der uns verbindet. Weil Zukunft Glauben braucht.
631 Pfarreien, 139 Pfarreiengemeinschaften: Was ändert sich für die Menschen vor Ort?
Zunächst einmal: Das kirchliche Leben vor Ort bleibt der entscheidende Bezugspunkt. Menschen sollen weiterhin dort Kirche erleben können, wo sie leben – in ihren Gemeinden, Kirchen, Gruppen und Gemeinschaften. Verändern wird sich vor allem die Art und Weise, wie diese Orte miteinander verbunden sind und wie pastorale Verantwortung organisiert wird. Nicht jede Pfarrei wird künftig alle Angebote und Aufgaben allein bewältigen können. Dafür braucht es stärkere Zusammenarbeit, gemeinsame Schwerpunkte und eine gute Vernetzung der verschiedenen Orte. Dabei gilt: Größer werden soll vor allem die Möglichkeit zur Zusammenarbeit – nicht die Distanz zu den Menschen.
PE34 will deshalb nicht einfach bisherige Pfarreien addieren. Vielmehr geht es darum, die pastoralen Kräfte so zu bündeln, dass wieder mehr Zeit und Energie für das Wesentliche entsteht: für die Begegnung mit Menschen und für die Botschaft des Evangeliums.
Bleibt die Kirche tatsächlich im Dorf – oder werden die Wege künftig länger?
Kirche soll auch künftig im Dorf, im Stadtteil und in der Gemeinde präsent sein. Denn eine Pfarrkirche ist weit mehr als ein Gebäude, in dem Gottesdienste stattfinden. Viele unserer Kirchen sind über Generationen hinweg zu Orten der Gottesbegegnung, der Erinnerung und der Heimat geworden. Menschen wurden dort getauft, haben Erstkommunion und Firmung gefeiert, haben geheiratet und von Angehörigen Abschied genommen. Generationen haben dort gebetet, gehofft, gedankt und getrauert. Diese Kirchen wurden nicht gebaut, weil frühere Generationen „zu viel Geld“ hatten. Sie wurden gebaut, weil Menschen überzeugt waren: Wir brauchen mitten im Ort einen sichtbaren und würdigen Ort, an dem Gott gegenwärtig ist und an dem sich die Gemeinde versammelt.
Deshalb geht PE34 mit unseren Kirchen und ihren Geschichten verantwortungsvoll um. Kirchliche Gebäude sind Teil des pastoralen Gedächtnisses eines Ortes. Ihre Bedeutung lässt sich deshalb nicht allein in Quadratmetern, Unterhaltungskosten oder Auslastungszahlen messen. Natürlich wird sich auch die Frage stellen, wie Gebäude angesichts veränderter personeller und finanzieller Möglichkeiten künftig genutzt und erhalten werden können. Aber die Perspektive muss dabei eine pastorale sein: Welche Orte brauchen Menschen, um ihren Glauben zu leben, Gemeinschaft zu erfahren und Heimat zu finden? Dabei kann Kirche auch neue Formen annehmen. Nicht jede Begegnung muss in derselben Weise stattfinden wie früher. Entscheidend ist aber, dass Menschen weiterhin Orte haben, an denen sie Kirche erfahren können. PE34 will deshalb nicht Kirche aus den Dörfern zurückziehen. Es geht darum, kirchliche Nähe unter veränderten Bedingungen neu zu gestalten – und dabei das zu bewahren, was für Menschen wertvoll und identitätsstiftend ist. Denn eine Kirche im Dorf ist nicht nur ein Gebäude.
Sie erzählt die Geschichte eines Ortes – und eröffnet zugleich einen Raum für seine Zukunft.
Welche Pfarrheime, Jugendheime und Pfarrhäuser wird man sich künftig noch leisten können?
Kirchliche Gebäude sind mehr als Immobilien. Sie sind Orte von Gemeinschaft, Erinnerung und Heimat. Deshalb wird mit ihnen verantwortungsvoll umzugehen sein. Gleichzeitig können nicht alle Gebäude dauerhaft mit den gleichen Mitteln erhalten, beheizt und bewirtschaftet werden. Auch hier braucht es deshalb einen ehrlichen Blick auf die Zukunft. Entscheidend wird nicht allein die Frage sein: „Was haben wir?“, sondern vor allem: „Was brauchen wir für unsere pastorale Zukunft?“ Ein Gebäude, das intensiv für Kinder- und Jugendarbeit, für Gemeinschaft, Bildung oder Begegnung genutzt wird, kann eine wichtige pastorale Ressource sein. Wo Gebäude dagegen dauerhaft kaum genutzt werden oder die finanziellen und personellen Möglichkeiten übersteigen, müssen andere Lösungen geprüft werden. Dabei geht es nicht um einen pauschalen Abbau, sondern um eine nachhaltige und pastorale Entwicklung unseres Gebäudebestands.
Wer entscheidet am Ende, was vor Ort bleibt und was aufgegeben wird?
PE34 setzt auf Verantwortung auf mehreren Ebenen – und orientiert sich dabei am Subsidiaritätsprinzip. Das bedeutet: Was auf der kleineren Ebene sinnvoll und verantwortbar entschieden werden kann, soll auch dort entschieden werden. Entscheidungen sollen möglichst nahe bei den Menschen getroffen werden, die von ihnen betroffen sind und die Situation vor Ort kennen. Gleichzeitig gibt es Aufgaben, die eine größere Ebene brauchen. Wo beispielsweise finanzielle, personelle, rechtliche oder strukturelle Fragen mehrere Pfarreien betreffen, kann es sinnvoll und notwendig sein, gemeinsam zu entscheiden. Das Subsidiaritätsprinzip bedeutet deshalb weder: „Jeder macht alles allein“, noch: „Die übergeordnete Ebene entscheidet alles.“ Es bedeutet vielmehr: So viel Verantwortung wie möglich vor Ort – so viel gemeinsame Verantwortung wie nötig. Gerade darin liegt eine wichtige Chance von PE34. Die größere pastorale Einheit soll nicht dazu führen, dass Entscheidungen immer weiter von den Menschen entfernt getroffen werden. Im Gegenteil: Größere Strukturen sollen dort entlasten und unterstützen, wo gemeinsame Lösungen sinnvoll sind – und zugleich Eigenverantwortung vor Ort ermöglichen und stärken. Dazu braucht es eine gute Kultur der Beteiligung. Pfarrgemeinderäte, Kirchenverwaltungen, Ehrenamtliche, hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Diakone und Priester bringen jeweils unterschiedliche Perspektiven und Verantwortlichkeiten ein.
Nicht jede Entscheidung wird deshalb auf derselben Ebene getroffen werden können. Aber jede Entscheidung sollte die Frage beantworten: Was ist für die Menschen und das kirchliche Leben vor Ort die beste Lösung – und auf welcher Ebene kann diese Verantwortung am besten wahrgenommen werden? PE34 will damit nicht Verantwortung zentralisieren, sondern Verantwortung neu ordnen, klarer zuordnen und dort stärken, wo sie wirksam werden kann: nahe bei den Menschen.
Wird das Ehrenamt gestärkt – oder müssen Ehrenamtliche künftig einfach mehr auffangen?
Ehrenamt darf nicht zum Lückenbüßer für fehlendes Hauptamt werden. PE34 versteht ehrenamtliches Engagement vielmehr als eine große Zukunftskraft der Kirche. Viele Menschen bringen ihre Zeit, ihre Fähigkeiten, ihre Ideen und ihren Glauben ein. Dieses Engagement verdient Anerkennung, gute Rahmenbedingungen und echte Gestaltungsmöglichkeiten. Deshalb geht es nicht darum, Ehrenamtlichen einfach zusätzliche Aufgaben zu übertragen. Es geht darum, Verantwortung zu teilen und neue Formen der Zusammenarbeit zu ermöglichen. Wer Verantwortung übernimmt, soll dabei nicht allein gelassen werden. Hauptamtliche sollen Ehrenamtliche begleiten, qualifizieren, unterstützen und ihnen Räume für eigenständiges Handeln eröffnen. Eine zukunftsfähige Kirche ist keine Kirche, in der wenige Hauptamtliche alles machen. Sie ist eine Kirche, in der viele Menschen mit ihren unterschiedlichen Begabungen gemeinsam Verantwortung übernehmen.
Hat ein Pfarrer bei immer größeren Einheiten noch genügend Zeit für die Menschen?
Genau das ist eine der zentralen Fragen von PE34. Größere pastorale Räume dürfen nicht dazu führen, dass ein Pfarrer immer mehr organisieren muss und immer weniger Zeit für die Menschen hat. Deshalb geht es bei PE34 nicht einfach darum, Aufgaben neu zu verteilen. Es geht um eine neue Kultur des gemeinsamen pastoralen Handelns. Priester haben einen unverzichtbaren Dienst: Sie feiern die Eucharistie und die Sakramente, verkünden das Evangelium, begleiten Menschen in wichtigen Lebenssituationen und tragen gemeinsam mit anderen Verantwortung für die Einheit der Gemeinde. Aber sie müssen diese Aufgaben nicht allein tragen. Diakone und pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bringen eigene Charismen, Kompetenzen und Berufserfahrungen ein. Sie begleiten Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen, gestalten Bildungs- und Glaubensangebote, arbeiten mit Familien, Kindern und Jugendlichen, engagieren sich in der kategorialen Seelsorge, fördern Ehrenamtliche, initiieren neue pastorale Projekte und sind für viele Menschen wichtige Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner im Glauben.
Gerade in größeren pastoralen Räumen wird diese Vielfalt noch wichtiger. Die Zukunft liegt deshalb nicht darin, dass ein Pfarrer versucht, überall gleichzeitig präsent zu sein. Sie könnte in einem multiprofessionellen pastoralen Team liegen, in dem Priester, Diakone und pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre jeweiligen Fähigkeiten einbringen und gemeinsam mit den Ehrenamtlichen Verantwortung übernehmen. Dabei geht es nicht um ein „Entweder-oder“ zwischen Priestern und anderen pastoralen Berufen. Es geht um ein Miteinander unterschiedlicher Berufungen und Kompetenzen. Das kann auch den priesterlichen Dienst neu entlasten: Weniger Zeit für Verwaltung und organisatorische Detailfragen kann bedeuten, dass wieder mehr Zeit bleibt für das, was Menschen vom Priester besonders erwarten – für Seelsorge, Sakramente, geistliche Begleitung und die persönliche Begegnung. Eine große Pfarrei wird deshalb nicht dadurch gut, dass ihr Pfarrer überall gleichzeitig sein kann. Sie wird gut, wenn viele Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen und unterschiedliche Begabungen zum Wohl der Gemeinde zusammenwirken. Das ist eine der großen Chancen von PE34: Nicht weniger Seelsorge, sondern eine Seelsorge, die auf mehr Schultern getragen wird – professionell, persönlich und gemeinsam.
Wie verhindert man, dass mit größeren Strukturen auch Nähe und Heimat verloren gehen?
Indem man Größe nicht mit Nähe verwechselt. Eine größere Pfarrei kann organisatorisch sinnvoll sein – aber sie darf nicht bedeuten, dass aus vielen lebendigen Orten einfach eine große Verwaltungsstruktur wird. Heimat entsteht dort, wo Menschen einander kennen, Verantwortung übernehmen, miteinander beten, feiern, helfen und füreinander da sind. Deshalb will PE34 die unterschiedlichen kirchlichen Orte und Traditionen nicht einfach auflösen. Vielmehr sollen sie miteinander vernetzt werden und ihre jeweiligen Stärken einbringen können. Die Zukunft der Kirche besteht nicht darin, überall das Gleiche anzubieten. Sie besteht darin, an unterschiedlichen Orten unterschiedliche Formen von Kirche zu ermöglichen. So kann auch in größeren pastoralen Räumen etwas entstehen, das Menschen brauchen: Nähe, Gemeinschaft und Heimat.
Was muss 2034 anders sein, damit man sagen kann: PE34 hat funktioniert?
PE34 ist dann erfolgreich, wenn wir 2034 nicht einfach sagen können: „Wir haben unsere Strukturen neu geordnet.“ Erfolgreich ist PE34 vielmehr dann, wenn Menschen sagen:
„Ich finde hier Menschen, mit denen ich meinen Glauben leben kann.“
„Ich kann mich mit meinen Fähigkeiten einbringen.“
„Kirche ist für mich erreichbar und ansprechbar.“
„Unsere Pfarrei ist nicht nur größer geworden – sie ist lebendiger geworden.“
„Unser Pfarrer und die hauptamtlichen Mitarbeiter haben Zeit für Menschen.“
„Kinder und Jugendliche haben ihren Platz.“
„Ehrenamtliche werden ernst genommen und können gestalten.“
Und vor allem: „Wir haben den Mut gehabt, Neues auszuprobieren, ohne das Wertvolle unserer kirchlichen Tradition aufzugeben.“ PE34 wird deshalb nicht allein an Zahlen, neuen Grenzen oder Organisationsstrukturen gemessen werden können. Der eigentliche Maßstab ist die pastorale Frage: Gelingt es uns, Menschen auch in Zukunft mit Jesus Christus in Berührung zu bringen und ihnen eine lebendige Gemeinschaft von Glaubenden anzubieten? Darum steht über dem gesamten Prozess das Leitwort: Weil Zukunft Glauben braucht. PE34 ist ein Aufbruch, damit dieser Glaube auch in Zukunft seinen Ort hat – mitten unter den Menschen.
Interview: Stefan Groß
(chb)
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Pastorale Entwicklung 2034



