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Zur Neuigkeit
Konstituierende Sitzung des Diözesanpastoralrats
„Gespräch im Geist“
Regensburg, 29. Oktober 2026
Mit Beginn der neuen Berufungsperiode, die von 2026 bis 2030 dauert, ist der Diözesanpastoralrat am 29. Oktober 2026 zur konstituierenden Sitzung im Diözesanzentrum Obermünster zusammengekommen. In seiner Begrüßung betonte Bischof Dr. Voderholzer die Wichtigkeit dieses Gremiums: „Ich weiß zu schätzen, dass Sie sich einbringen.“ Er dankte für das Engagement und bat auch um Beratung zu bestimmten Themen.
Manfred Fürnrohr von der Geschäftsstelle Diözesane Räte, der den Diözesanpastoralrat organisatorisch und inhaltlich begleitet, stellte die Aufgaben vor. Laut Kirchenrecht solle er dort eingerichtet werden, „sofern die seelsorgerlichen Verhältnisse es anraten“ (can. 511 CIC). Das Statut dazu sei sehr knapp gehalten. Man solle „das, was die seelsorgliche Tätigkeit in der Diözese betrifft, untersuchen, beraten und praktische Folgerungen vorschlagen“. Die Zusammensetzung bilde einen Querschnitt aus dem Bistum ab, da sowohl Kleriker als Laien, aber auch Ordensleute, Verbändevertreter pastorale Mitarbeiter berufen worden seien. Die Hälfte der Mitglieder seien Pfarrgemeinderäte.
Mit der Methode „Gespräch im Geist“ tauschten sich die Mitglieder des Diözesanpastoralrats über die zukünftige Arbeitsweise aus. Neben Informationen durch die Bistumsleitung, die in den jeweiligen Bereichen weitergegeben werden sollen, möchte das Gremium aber auch Impulse in den verschiedensten Bereichen der Kirchenentwicklung geben, damit der Glaube vertieft werden kann. Ebenso sollen die Anliegen aus den verschiedenen Regionen eingebracht werden. Wichtig ist den Mitgliedern auch der Austausch untereinander, um voneinander lernen zu können.

Pastorale Entwicklung ist auch geistliche Herausforderung
In der Sitzung wurde auch die Pastorale Entwicklung 2034 behandelt. Bischof Voderholzer berichtete, dass die Beschreibung der Pfarreiengemeinschaften abgeschlossen und auch schon einige errichtet worden seien. Man habe sich gegen eine Stichtagsregelung entschieden, da sich dadurch die Pfarreien auf die neue Situation besser vorbereiten könnten. Noch nicht abgeschlossen sei das Gebäudemanagement. Man habe hier etwas Tempo herausgenommen, da viele Emotionen im Spiel seien. Vorgestellt worden sei bereits die rechtssichere Zusammenarbeit von Pfarreien, die z.B. die Raumnutzung oder Anstellung von Kirchenmusikern betreffe. Er sehe die Pastorale Entwicklung aber auch als geistliche Herausforderung, die eine Chance zum Umdenken beinhalte. Wichtig sei auch die Ehrenamtsentwicklung. Der Bischof zeigte sich dankbar für das Engagement in den Pfarrgremien. Man wolle aber die Ehrenamtlichen nicht allein lassen und biete vom Bistum aus verschiedene Unterstützungsangebote an. Auch die Ausbildung von Katechisten gehöre zum Ehrenamt. Insgesamt hätten bereits 80 Leute die Ausbildung durchgeführt. Er wies auch auf die vielen Lektoren und Kommunionhelfer hin, die sich in den Gemeinden engagierten.
Text: © Manfred Fürnrohr




