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Zur Neuigkeit
Bischof Rudolf führt Lehrkräfte der Marienschulen durch die Krippenwelt des Bistums
Vom Schauen zum Glauben
Regensburg, 23. Januar 2026
Im Herbst 2025 besuchte Bischof Dr. Rudolf Voderholzer „seine“ Marienschulen in Regensburg und lud damals zum Gegenbesuch in die Welt der Krippen in das Bischofshaus in der Niedermünstergasse. 14 Kolleginnen und Kollegen der St. Marienschulen – Direktorat und Fachschaften Religion und Musik – wurden am 20. Januar Zeugen einer beeindruckenden Führung durch den Diözesanbischof.
Dabei beeindruckte Bischof Rudolf über ein detailliertes und facettenreiches Fachwissen zur Thematik: beginnend mit der Krippenfeier des hl. Franziskus von Assisi 1223 in Greccio im Rietital über die Tradition der Jesuitenschulen der Gegenreformation und ihrer Theaterfreude, zu der auch die Krippenkunst als „frommes Schauspiel“ zählt, wusste der Oberhirte den Bogen bis zu Papst Franziskus zu spannen, der als erster Pontifex der Krippe als „lebendiges Evangelium“ sogar ein eigenes päpstliches Schreiben widmete. Dass Regensburg dabei eine hervorgehobene Rolle spielte und spielt, wusste Bischof Rudolf sogar mit Goethes „Italienischer Reise“ zu belegen, wenn dort explizit der Besuch des Jesuitentheaters lobend vom deutschen Dichterfürsten belegt wird.
Beginnend mit der privaten Krippe des Bischofs über Prachtstücke mit Lokalkolorit wurde den Besuchern der Bogen über die weltweite Kunst von Weihnachts- oder sogar Ganzjahreskrippen anschaulich vor Augen geführt. Ob zeitgenössische Krippendarstellungen aus dem Hl. Land oder polnische Krippendarstellungen, bis nach Mexiko in die neue Welt reicht die Fülle der beeindruckenden Sammlung. Damit „Bruder Leib“ nicht ermattet, gab es zur Halbzeit eine kleine Stärkung, so dass die dreistündige Fortbildungseinheit glänzend bestanden werden konnte. Beim abschließenden gemeinsamen Abendessen wurden dann die Inhalte nochmals vertieft und als Anregung für den pädagogischen Alltag an den Schulen diskutiert, so dass die Gäste schwer beeindruckt von der Leidenschaft ihres Bischofs voller Eindrücke spät den Nachhauseweg antraten, um den Schutzbefohlenen später etwas davon zuteilwerden zu lassen, was sie unter Anleitung ihres Oberhirten alles selbst gelernt haben.
Text und Fotos: Domvikar Andreas Albert
(jas)










