News Bild Erzbischof Gerhard Ludwig Müller weiht Regensburger Diakon in Rom zum Priester

Erzbischof Gerhard Ludwig Müller weiht Regensburger Diakon in Rom zum Priester

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Am 10. Oktober hat Erzbischof Gerhard Ludwig Müller den Regensburger Diakon Bernard Mallmann in Rom zum Priester geweiht. Die Weihe fand am traditionellen Weihetag des Pontificium Collegium Germanicum et Hungaricum in der römischen Jesuitenkirche Sant’ Ignazio statt. Zusammen mit Bernard Mallmann wurden noch ein österreichischer Diakon aus Wien zum Priester und zwei Seminaristen aus Ungarn zu Diakonen geweiht.

Erzbischof Müller rief die zu Weihenden auf, immer gute Hirten und Ausspender der Sakramente zu sein, um damit die Menschen auf die gute Weide – zum ewigen Leben zu führen. Der Präfekt der Glaubenskongregation wies darauf hin, dass unser Verständnis des Priestertums nicht aus dem heidnischen Bereich stammt, sondern dass das Priestertum und der Diakonat einzig und allein von Christus her zu verstehen seien. Christus rufe uns in seine Freundschaft, das sei das entscheidende. Priester und Diakone müssen sich in ihrem Leben immer mehr dem „großen Hirten“ Jesus Christus angleichen, sich von seinem messianischen Geist anstecken und sich von ihm selber in die Welt aussenden lassen, um den Menschen die Güte Gottes zu bringen. Erzbischof Müller machte auch darauf aufmerksam, dass es für die Neuevangelisierung unbedingt notwendig ist, wieder ein neues kirchliches Verständnis des Weihesakramentes und des Ehesakramentes zu erlangen.
Zur Weihe von Bernard Mallmann kamen viele Gläubige aus der Heimatpfarrei Glonn (Landkreis Ebersberg) und der Praktikumspfarrei Neustadt an der Donau, um bei diesem wichtigen Ereignis den vier jungen Männern mit ihrem Gebet zur Seite zu stehen. Alle Pilger waren sehr bewegt von der Weiheliturgie in Sant’ Ignazio und von der Primiz am folgenden Tag in der römischen Kirche Sant’ Antonio dei Portoghesi, die der Neupriester am 50. Jahrestag des II. Vatikanischen Konzils feiern konnte. Alle konnten sich in diesen Tagen von dem bereichern lassen, was das Herzensanliegen des Konzils war: Den Glauben der Kirche, wie er von Anfang an gewachsen ist, im Heute authentisch zu leben.

Als persönlichen Wunsch gab Erzbischof Gerhard Ludwig Müller den neugeweihten Priestern und Diakonen sein Gebet mit auf den Weg und die Bitte, den Menschen die „misericordia Dei“ – die Barmherzigkeit Gottes zu zeigen.