Jerusalem

16. Oktober 2026, Freitag der 28. Woche im Jahreskreis

Evangelium vom Tag


Regensburg, 16. Oktober 2026

In jener Zeit strömten Tausende von Menschen zusammen, sodass es ein gefährliches Gedränge  gab. Jesus begann zu sprechen, vor allem zu seinen Jüngern: Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei! Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, im Licht hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden. Euch aber, meinen Freunden, sage ich: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, danach aber nichts weiter tun können! Ich will euch zeigen, wen ihr fürchten sollt: Fürchtet euch vor dem, der nicht nur töten kann, sondern die Macht hat, euch auch noch in die Hölle zu werfen! Ja, das sage ich euch: Ihn sollt ihr fürchten. Verkauft man nicht fünf Spatzen für zwei Pfennige? Und doch ist nicht einer von ihnen vor Gott vergessen. Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem  Kopf alle gezählt. Fürchtet euch nicht! Ihr seid mehr wert als viele Spatzen. – Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas, 12, 1 – 7

Tageslesung

aus dem Brief des Apostels Paulus an die Epheser, 1, 11 – 14

Schwestern und Brüder! Durch Christus sind wir als Erben vorherbestimmt nach dem Plan dessen, der alles so bewirkt, wie er es in seinem Willen beschließt; wir sind zum Lob seiner Herrlichkeit bestimmt, die wir schon früher in Christus gehofft haben. In ihm habt auch ihr das Wort der Wahrheit gehört, das Evangelium von eurer Rettung; in ihm habt ihr das Siegel des verheißenen  Heiligen Geistes empfangen, als ihr zum Glauben kamt. Der Geist ist der erste Anteil unseres Erbes, hin zur Erlösung, durch die  ihr Gottes Eigentum werdet, zum Lob seiner Herrlichkeit.

Text: Vatican News

(sig)



Nachrichten