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Josefstag im Haus des Guten Hirten
Du gehörst dazu!
Regensburg/Schwandorf, 19. März 2026
Das Haus des Guten Hirten hat sich am bundesweiten Josefstag beteiligt: Ziel des Aktionstags ist es, den jungen Menschen, die in der Einrichtung eine Ausbildung machen, die Gelegenheit zu geben, mit Vertretern von Kirche und Politik ins Gespräch zu kommen.
„Wir wollen ein Bewusstsein dafür schaffen, wie wichtig diese Ausbildung für die jungen Menschen ist: Sie gibt ihnen eine berufliche Perspektive und ist die Basis für ihre erfolgreiche Teilhabe am Arbeitsleben. Dafür setzen wir uns gemeinsam mit unseren bewährten Partnern ein“, sagte KJF-Direktor Michael Eibl.
„Hier entstehen die Fachkräfte der Zukunft“
Stadtpfarrer Christian Kalis betonte: „Die kirchlichen Träger stehen hinter vielen wichtigen Angeboten im sozialen Bereich, dabei geht es um Ausbildung, aber auch um Pflege und Kinderbetreuung.“ Siegfried Bäumler, Geschäftsführer der Arbeitsagentur für Arbeit, verdeutlichte, warum das Haus des Guten Hirten für die gesamte Region einen enormen Wert hat: „Hier entstehen die Fachkräfte der Zukunft. Das betrifft viele Engpassberufe, in denen unsere Betriebe dringend qualifiziertes Personal suchen.“
Die Ehrengäste arbeiteten gemeinsam mit zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem Jugendparlament des Hauses des Guten Hirten in den verschiedenen Ausbildungsabteilungen: Schwandorfs Oberbürgermeister Andreas Feller war in der Küche, stellvertretender Landrat Richard Tischler, und KJF-Direktor Michael Eibl mangelten Tischdecken, Christian Kalis und Siegfried Bäumler deckten die Tische. Johannes Magin und Bereichsleiterin Lisa Diermeier stellten in der hauseigenen Gärtnerei die Tischdekorationen zusammen. So entstand in einer Gemeinschaftsleistung ein leckeres Drei-Gänge-Menü, serviert auf einer festlich gedeckten Tafel.
Das Haus des Guten Hirten

Das Haus des Guten Hirten der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e. V. (KJF) in Schwandorf/Ettmannsdorf ist eine zentrale Adresse in der Oberpfalz für die Berufsvorbereitung und berufliche Ausbildung junger Menschen mit besonderem Förderbedarf. Als Zentrum der berufsbezogenen Jugendhilfe wohnen und arbeiten hier 90 junge Menschen in einem familiären Umfeld. Neun verschiedene Berufsfelder bieten die Möglichkeit zur beruflichen Orientierung und zum Abschluss einer anerkannten Ausbildung. Internats- und Heilpädagogische Gruppen und eine angeschlossene sonderpädagogische Berufsschule mit über 200 Plätzen ermöglichen es jungen Menschen, die Hilfe zur beruflichen und gesellschaftlichen Teilhabe brauchen, den Weg in die Berufstätigkeit zu finden.
115 Lehrerinnen und Lehrer, Ausbilderinnen und Ausbilder, Psychologinnen und Psychologen, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen sowie Erzieherinnen und Erzieher arbeiten Hand in Hand, um jungen Menschen mit besonderen Bedarfen den Weg in ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.
Zwei schulvorbereitende Einrichtungen in Nabburg und Schönsee unterstützen Kinder mit umfangreichem Förderbedarf, die erweiterte vorschulische Unterstützungsangebote für ihr erfolgreiches Lernen benötigen.
Text und Bilder: Sebastian Schmid
(SSC)