Gruppenfoto vor einem Kreuz. (v.l.) Pfarrer Peter König, Bischof Dr. Rudolf Voderholzer und Bischof Francis Bomansaan von der Diözese Wa in Ghana

Bischof Francis Bomansaan aus Ghana besuchte Bischof Rudolf

Eine nigelnagelneue Krippe


Regensburg, 9. Juni 2026

Eine weite und nicht ganz turbulenzfreie Reise nahm Bischof Francis Bomansaan aus Ghana auf sich, um den Regensburger Bischof Rudolf zu treffen. Am Sonntagabend landete er in Deutschland, um nun am Dienstagmittag mit dem Regensburger Oberhirten zu reden. Dabei hatte Bischof Francis ein besonderes Geschenk im Gepäck: nämlich eine Krippe.

Am Gespräch nahm auch Pfarrer Peter König teil. Bischof Francis‘ Diözese Wa liegt im Norden Ghanas. Derzeit haben sie etwa 1000 Flüchtlinge, die sie ins Schulsystem integrieren möchten, so Bischof Francis. Ein Problem sei dabei, dass diese nur Französisch sprechen, aber Englisch beherrschen müssten. Ein weiteres Gesprächsthema war die Lage in der Diözese selbst. Der Anteil der Katholiken mache im Bistum Wa etwa 40 Prozent der Bevölkerung aus, so Bischof Francis. Auf die ganze Diözese verteilen sich etwa 30 Pfarreien. Viele davon liegen sehr abgeschieden und sind weit voneinander entfernt. Derzeit haben sie 25 Seminaristen, sagte Bischof Francis. Im August wird er dabei fünf junge Männer weihen. 

Bezogen auf die weite Distanz zwischen den verschiedenen Pfarreien kam Bischof Rudolf auf einen gemeinsamen Bekannten zu sprechen: Pfarrer Josef Renner. Dieser befinde sich in Ghana und sei etwa 200 bis 300km von Bischof Francis entfernt, sagte dieser. 

Die kommenden Tage wird Bischof Francis im Landkreis Landshut, besser gesagt in Vilsbiburg verbringen. Die Reise geht am 19. Juni für ihn weiter nach Münster, wo er zu einem späteren Zeitpunkt an der Amtseinführung des neuen Bischofs teilnehmen wird. Am 4. Juli kehrt er dann zurück nach Ghana.

Text und Fotos: Lea Grosser

(lg)

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